Fünf Jahre Integriertes Verkehrsmodell Thüringen
Wir versetzen uns ins Jahr 2014, 2020, 2025. Wo werden viele Fahrzeuge auf Thüringens Straßen unterwegs sein? Welche Auswirkungen wird der soziodemografische Wandel auf die Passagierzahlen für bestimmte Strecken des Schienenpersonennahverkehrs haben? Diesen komplexen Fragen widmet sich Team aus derzeit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Leitung von Prof. Dr. Florian Heinitz. Mit dem Ziel, ein Verkehrsträger übergreifendes Mengengerüst des Verkehrs in Thüringen in Zusammenspiel mit Regionalstruktur und den Mobilitätsmustern soziodemografischer Gruppen analytisch zu erfassen und für die Entscheidungsunterstützung auf Landesebene geeignet aufbereiten, wurde vor fünf Jahren der Aufbau des integrierten Verkehrsmodells für den Freistaat Thüringen (iVMTh) als Forschungsplattform und Clearingstelle von Verkehrsdaten in Angriff genommen. Im Jahr 2006 schlossen das Thüringer Landesamt für Straßenbau (jetzt Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr) und die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH jeweils mit der FH Erfurt Rahmenverträge für eine langfristig angelegte Forschungskooperation. Es besteht eine enge Verknüpfung mit der Lehre im Master-Studiengang IVM. Aus den zu bearbeitenden Problemstellungen wie z.B. der künftigen Nachfrage nach Mitfahrerparkplätzen entlang von Autobahnanschlussstellen lassen sich regelmäßig Themen für Projekte und Abschlussarbeiten ableiten. Für Forschungs- und Transferleistungen wurden bereits über 600 T€ Drittmittel für unsere Hochschule eingeworben, welche auch in das eigens aufgebaute Labor für Verkehrsmodellierung investiert wurden.
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