Fachhochschule Erfurt

- Der Haupteingang in den Campus Altonaer Straße 25. Foto: Roland Hahn
Obwohl erst am 1. Oktober 1991 gegründet, folgt die Fachhochschule Erfurt langjährigen Traditionen Erfurter Ingenieurausbildung. Mit jährlich rund 1000 Studienanfängern und ca. 4500 Studierenden (im Wintersemester 2007/2008) ist die Fachhochschule Erfurt, eine der beiden Hochschulen der Landeshauptstadt, eine stark frequentierte Hochschule in Thüringen. Dabei zeichnet sie sich durch ein breites und interdisziplinäres Angebot mit zwölf Fachrichtungen aus.
Zu Architektur, Bauingenieurwesen, Gartenbau, Versorgungstechnik (jetzt Gebäude- und Energietechnik), Landschaftsarchitektur sowie Sozialwesen (jetzt Soziale Arbeit), den Gründungsfachbereichen, kamen 1992 Wirtschaftswissenschaft, 1994/95 Konservierung und Restaurierung sowie Verkehrs- und Transportwesen und 2000 Angewandte Informatik hinzu. Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement ergänzt seit 2007 sowie Stadt- und Raumplanung seit 2008 das Fächerspektrum.
Neue Studienangebote der Bachelor- und Masterausbildung wurden im Wintersemester 2000/01 im Bauingenieurwesen sowie in der Angewandten Informatik erstmals eingeführt, weitere Studiengänge folgten. Diese tragen dem Bestreben nach moderner, praxisorientierter Ausbildung Rechnung. Gleichzeitig orientieren sich die Studienangebote am Bedarf der Region und neuen Entwicklungen. So entstand beispielsweise der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Bildung und Erziehung von Kindern.
Studium, Lehre, Forschung und akademische Weiterbildung sind die wesentlichen Eckpunkte, denen sich die Selbstverwaltungsgremien der Hochschule mit dem Senat an der Spitze widmen. Im engen Kontakt zu Unternehmen und Einrichtungen "lebt" die Hochschule eine starke Praxisverbundenheit. Kooperationen verbinden die Hochschule mit Partnerhochschulen weltweit. Zunehmend kommen auch internationale Studierende und Dozenten nach Erfurt, ihre deutschen Partner absolvieren im Gegenzug Praktika oder Studiensemester in vielen Ländern der Erde.


