Ausstellung Archefakt 2012
Von: Prof. J. Bechthold
Werkschau der Fakultät Architektur und Stadtplanung der FH Erfurt
Die Ausstellung von Arbeiten Studierender der Fakultät Architektur und Stadtplanung der FH Erfurt im Kulturhof Krönbacken ist seit mehreren Jahren Tradition. Auch 2012 steht dabei vom 4. Februar bis 4. März der gesamte Waidspeicher zur Verfügung. Eröffnet werden die Ausstellungen auf mehreren Ebenen am 4. Februar um 19 Uhr, es sprechen Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Erfurter Museen, sowie Studierende und Lehrende der Fakultät. Im Erdgeschoss sind die Ergebnisse eines Fotografie-Workshops bei Jörg Behrens zum Thema „Food-O-Gramme“ zu sehen. Im Obergeschoss sind studentische Arbeiten aus allen Semestern zu sehen, vom ersten Bachelor-Semester bis zur Master-Thesis, dem Abschlussprojekt des Studiums. Dabei stehen Modelle im Vordergrund, die Architektur auch für Besucher leichter erfahrbar machen. Sie zeigen einen spannenden Ausschnitt der Aufgabenstellungen über das gesamte Studium. Während die ersten Semester sich naturgemäß mit einfacheren Entwurfsaufgaben wie Wohnen befassen, steigen die Anforderungen mit der Semesterzahl. Die Erfurter Architekten zeigen Häuser aller Größen: Vom Kiosk bis zum Hochhaus, Brückenentwürfe und Filmarchitektur, Freihandzeichnungen von Erfurt und verschiedenen Exkursionen sowie Projekte der Master-Studierenden in Nagelstädt, Kassel, Lenzerheide, München und New York. Daneben sind Arbeiten zu sehen, die nur noch mit Computer „gedacht“ und gebaut werden können. Zudem wurde ein kleines Kino eingerichtet, in dem Filme zu den Kompaktwochen und über die inspirierende Studieratmosphäre im Haus Schlüterstraße 1 gezeigt werden. Diese Kreativwochen gibt es einmal in jedem Semester. Sie unterbrechen den normalen Studienbetrieb und sammeln die kreative Kraft für ein bestimmtes freieres Thema, das in semesterübergreifenden Gruppen bearbeitet wird. Dieses intensive Kreativitätstraining öffnet den Horizont für fachfernere Themen und steigert die spezielle Kompetenz im kreativen Problemlösen. Im Zentrum der Ausstellung steht nicht nur die Vielfalt der Entwürfe, sondern auch die breit angelegte Ausbildung, die nicht beim Entwerfen endet, sondern die das baureife Planen, auch der Kosten, bis ins Detail als Bestandteil des Entwerfens betrachtet und erst damit dem Anspruch an Praxisnähe der Fachhochschule gerecht wird.
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