Fachhochschule Erfurt

Seitennavigation

Springen Sie direkt zu einem der folgenden Seitenbereiche:


Auswahl Sprache, Layout und Schriftgröße


Gleichstellungsbeirat

Hauptnavigation

Logo Grundzertifizierung Familiengerechte Hochschule

Gender Mainstreaming (GM)

bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

Gender

kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.

Mainstreaming

(englisch für "Hauptstrom") bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.

Gender Mainstreaming ist damit ein Auftrag

  • an die Spitze einer Verwaltung, einer Organisation, eines Unternehmens und an
  • alle Beschäftigten

die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern

  • in der Struktur
  • in der Gestaltung von Prozessen und Arbeitsabläufen
  • in den Ergebnissen und Produkten
  • in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • in der Steuerung (Controlling)

von vornherein zu berücksichtigen, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern effektiv verwirklichen zu können."
(Zitat:  Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Die Position der Gleichstellungsbeauftragten im Prozess von Gender Mainstreaming wird in der  Publikation "GSB und GM"(PDF) des Gender Kompetenzzentrums an der Humboldt Universität Berlin ausführlich analysiert.

Weitere Seiten

Genderforschung


© 2007

www.fh-erfurt.de/index.php?id=1739