Was ist Gleichstellung?
„Unter Gleichstellung versteht man die Maßnahmen der Angleichung der Lebenssituation von im Prinzip als gleichwertig zu behandelnden Bevölkerungsgruppen (wie Frau und Mann), unter Gleichbehandlung die Maßnahmen zur Angleichung der benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen (Behinderte, Migranten, Kinder bildungsferner Eltern) in allen Lebensbereichen. Die Begriffe umfassen die Chancengleichheit und die soziale Gerechtigkeit auf Grundlage der Menschenrechte.“ (Zitat: wikipedia)
An der FH Erfurt spielt die Gleichstellungsarbeit eine zentrale Rolle, sie ist wesentlicher Bestandteil des audit „familiengerechte hochschule“. In ihrem Leitbild aus dem Jahr 2008 bekennt sich die FH Erfurt unter der Überschrift „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung“ unter anderem zu folgenden Grundprinzipien:
- „Die FH Erfurt wirkt [...] darauf hin, dass Frauen und Männer gleiche Entwicklungsmöglichkeiten haben und folgt damit dem Prinzip des Gender Mainstreaming. Sie bietet allen Mitgliedern und Angehörigen gleiche Chancen auf Entwicklung. [...]“
- „[...] Sie unterstützt aktiv die Vereinbarkeit von Familie und Studium sowie von Familie und Beruf.“
Konkret bedeutet für die Hochschulleitung dies die Umsetzung der Zielstellungen:
- Abbau von Benachteiligungen von Frauen in allen Ebenen und Bereichen,
- Realisierung gleicher Teilhabe von Mann und Frau an Lehre und Forschung sowie
- Umsetzung einer von tradierten Rollenmustern befreiten, selbstbestimmten Lebensgestaltung beider Geschlechter in der Hochschule.
Als Grundlage der Gleichstellungsarbeit an der FH Erfurt dienen der Frauenförderplan, sowie das Gleichstellungskonzept.




