Verfahren und Vorrichtung zum Schutz von Glasmalereien
Deutsches Patent Nr. 100 09 702
Anmeldetag: 29.02.2000
Anmelder: Fachhochschule Erfurt
Erfinder: Dipl.-Rest. Kim Kappes/ Kooperationszentrum und Prof. Dr. van Treeck/ Fachbereich Konservierung & Restaurierung
Schädliche Einflüsse auf Glasmalereien lassen sich durch eine Außenschutzverglasung minimieren.

- strukturierte Schutzverglasung/ Johanneskirche Saalfeld

- Detail der strukturierten Schutzverglasung/ Johanneskirche Saalfeld
Für die Johanniskirche in Saalfeld wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem man von der konservierten Oberfläche eines Glasmalereifeldes zunächst einen "Abdruck" herstellt.
Damit das Glasmalereifeld durch dieses Verfahren nicht beeinträchtigt wird, wird ein spezielles Trennmittel benutzt.
Unter Hitzeinwirkung wird der zuvor erstellte Abdruck des Originales auf eine Schutzscheibe übertragen.
Die plastische Oberfläche des Schutzglases mildert die Spiegelungen, das dahinter liegende Original bleibt sichtbar. Die Glasmalerei behält somit ihre formale Aussage auch für den Außenbau.
Für weitere Informationen sprechen Sie bitte die Forschungsbeauftragte des Kooperationszentrums Manuela Görgner und/ oder den Forschungsreferenten der Fachhochschule Erfurt Thomas Schwager an.






