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Institut Verkehr und Raum

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Regionale Effekte der Fernstraßeninfrastruktur auf die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen

Ziel der Untersuchung war es, den Einfluss bestehender Autobahnen auf die regionalwirtschaftliche Entwicklung in Thüringen als ostdeutschem Bundesland zu analysieren.

Insgesamt hat das Beispiel Thüringen bei den meisten untersuchten regionalwirtschaftlichen Indikatoren gezeigt, dass die großräumige geographische Lage von besonderem Einfluss ist: Die Nähe zu den südwestlichen Verdichtungskernen stellt einen wesentlichen „Erfolgsfaktor“ der wirtschaftlichen Entwicklung dar, der auch durch eine gute Autobahnanbindung nicht kompensiert werden kann.

Gleichwohl war bei der Analyse auffällig, dass Autobahnen offensichtlich einen beschleunigten strukturellen Anpassungsprozess begünstigen und so – in einem geeigneten Umfeld - überdurchschnittliche Produktivitätsfortschritte induzieren.

Großenteils liegen diese Produktivitätsgewinne im regionalen Maßstab allerdings über einer Produktionsausweitung, so dass in strukturschwachen Teilräumen die Gefahr besteht, dass sich durch den beschleunigten Anpassungs- und Modernisierungsdruck der regionalen Wirtschaft die Probleme des Arbeitsmarktes zunächst sogar weiter verschärfen.

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Abschlussbericht (pdf/ 6.5 mb)

Projektleitung:
M. Gather

Ansprechpartner:
S. Sommer
K. Bartsch

Laufzeit:
1999 - 2003

Projekttyp:
Forschungsvorhaben

Thematik:
Erreichbarkeit/ Standortanalyse
Infrastrukturbewertung

Methoden:
Verkehrswirtschaftliche Analysen
Raumanalyse

Auftraggeber:
TMWFK

 

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