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Die Strategische Umweltprüfung in der Regionalplanung

Im Juni 2001 ist nach langen Diskussionen die EU-Richtlinie über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme verabschiedet worden. Während aber die UVP einzelner Projekte mittlerweile einen hohen methodischen Reifegrad erlangt hat, liegen für die nun geforderte projektübergreifende Plan-UVP in geringerem Maße methodische Erfahrungen mit den Umsetzungsmöglichkeiten vor.

Im Rahmen des beantragten Forschungsvorhabens sollen daher die Möglichkeiten zu einer an den praktischen Erfordernissen orientierten methodischen Umsetzung der neuen EU-Richtlinie am Beispiel der Regionalplanung in Nordthüringen untersucht und erprobt werden. Die Regionalplanung stellt dabei die Ebene der räumlichen Gesamtplanung in Deutschland dar, in der mit vielfach flächenscharfen Ausweisungen der Rahmen für die künftige Genehmigung von Siedlungs- und Infrastrukturvorhaben auf regionaler Ebene gesetzt wird.

Insbesondere treffen diese Pläne Aussagen über die möglichen Standorte auch von Großinfrastrukturen, durch die der Rahmen für die künftige Genehmigung dieser Projekte gesetzt wird. Ein wesentliches Ziel der SUP – nämlich bereits bei der grundsätzlichen Vorhabens- und Standortentscheidung auf der Ebene des Gesamtplans die möglichen Umweltfolgen zu berücksichtigen – ist somit auf der Ebene der Regionalplanung in Deutschland in besonderer Weise erfüllt.

Das Forschungsvorhaben gliedert sich dementsprechend in folgende Arbeitsschritte:

  1. Bundesweite Expertengespräche über die Berücksichtigung der Umweltbelange bei der Regionalplanung in den einzelnen Bundesländern
  2. Erarbeitung und Abstimmung der anzuwendenden Bewertungsmethodik mit der Regionalplanung Nordthüringen
  3. Eigenständige exemplarische Durchführung der Umweltbewertung
  4. Zusammenführung und Auswertung der Ergebnisse.


Hierzu ist eine Kooperation mit der für die Regionalplanung in Nordthüringen zuständigen regionalen Planungsstelle in Sondershausen vereinbart. Der Forschungsplan umfaßt einen Zeitrahmen von insgesamt 18 Monaten. Die Einrichtung eines interdisziplinären forschungsbegleitenden Arbeitskreises ist vorgesehen. Abschließend sollen die Ergebnisse im Rahmen eines Workshops einer größeren Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.

Zum Abschluß der Arbeiten werden die Arbeitsergebnisse zusammenfassend ausgewertet und in einem Endbericht zusammengestellt. Abschließend sollen die erzielten Arbeitsergebnisse im Rahmen eines Workshops einer größeren Fachöffentlichkeit aus Vertretern der zuständigen Bundes- und Landesbehörden sowie Wissenschaftlern der betroffenen Fachdisziplinen vorgestellt werden. Schwerpunkt dieses Workshops bilden dabei die Erkenntnisse aus dem Praxistest sowie die Diskussion des sich daraus ergebenden weiteren Forschungsbedarfs.

Download des Endberichtes als pdf-Dokument (ca. 15MB)

Projektleitung:
M. Gather
C. Schmidt

Ansprechpartner:
C. Lehnertz
S. Wurzler
S. Müntz

Laufzeit:
Dez. 2002 - Jul. 2004

Projekttyp:
Forschungsauftrag

Thematik:
Umweltverträglichkeit und Umweltwirkung

Methoden:
Raumanalyse

Auftraggeber:
BMBFT

Kooperationspartner:
Regionale Planungsstelle Nordthüringen
Staatliches Umweltamt Sondershausen

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