Studienpreis 2008
Während des Tags der offenen Tür im neu erbauten Hörsaal- und Laborgebäude hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt e.V. (Förderverein) am 19. November den Studienpreis 2008 vergeben. Der Verein würdigt damit seit 2005 herausragende Studienabschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen der FH Erfurt im jeweiligen Studienjahr. Eines der Kriterien ist dabei der enge Praxisbezug. Für 2008 hatte sich die Jury angesichts der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten zur Vergabe eines ersten und zweier zweiter Plätze entschieden.
Die Laudatio für die Preisträgerin des ersten Platzes des Studienpreises 2008 hielt Prof. Dr. Christoph Merzenich: Er würdigte Dipl.-Rest. (FH) Liesa Stertz (Fakultät Bauingenieurwesen/ Konservierung und Restaurierung, Fachrichtung Konservierung und Restaurierung) für ihre Diplomarbeit „Examination and Conservation of two Blaschka Glass Models of Micro-Organisms“. Es handelt sich hierbei erstmals in der FH-Geschichte um eine englischsprachige Diplomarbeit, betreut von Prof. Dr. Sebastian Strobl und Prof. Dr. Christoph Merzenich. Liesa Stertz hatte am Londoner Natural History Museum äußerst filigrane Glasmodelle von Mikroorganismen, von der Blaschka Werkstatt (Vater und Sohn) Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen, konserviert und restauriert und dabei wissenschaftliche Maßstäbe für die Bearbeitung gesetzt. Da die Preisträgerin nach ihrem Studium eine Tätigkeit am Natural History Museum aufgenommen hat und nicht von London nach Erfurt kommen konnte, nahmen ihre Eltern die Ehrung entgegen.
Während der Veranstaltung überreichte der Fördervereinsvorsitzende den Preisträgern die Urkunden für den Studienpreis sowie symbolische Schecks. Die damit verbundenen Dotierungen von 500 bzw. 250 Euro kommen aus Mitteln des Fördervereins, dem momentan rund 40 natürliche und juristische Personen angehören.
Während der Veranstaltung überreichte der Fördervereinsvorsitzende den Preisträgern die Urkunden für den Studienpreis sowie symbolische Schecks. Die damit verbundenen Dotierungen von 500 bzw. 250 Euro kommen aus Mitteln des Fördervereins, dem momentan rund 40 natürliche und juristische Personen angehören.



