Fachhochschule Erfurt – Sozialwesen

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Fachhochschule Erfurt - Studienrichtung Sozialwesen

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Promotionen der Fakultät Sozialwesen

Die Fachhochschule Erfurt ermöglicht geeigneten Absolventen die Promotion. Dies erfolgt im Rahmen eines sogenannten kooperativen Promotionsverfahrens gemeinsam mit einer Universität im In- oder Ausland. Derzeit hat der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften keine Promotionsstelle besetzt.

Die Zugangsvoraussetzungen zum Promotionsverfahren ergeben sich aus den Promotionsordnungen der jeweiligen Universitäten. Diese beinhalten mehr oder weniger hohe Anforderungen, die an die Zulassung von Absolventen von Fachhochschulen geknüpft sind. Aktuell konzipiert das Zentrum für Weiterbildung an der FH Erfurt einen berufsbegleitenden Promotionsstudiengang in Kooperation mit den ausländischen Partnerhochschulen.

Für weitere Informationen zum Thema Promotion wenden Sie sich bitte an:

Aktuelle Promotionen der Fakultät Sozialwesen

Thema:

Hausangestellte in Südafrika zwischen Selbstorganisation und Intervention.

Bearbeitet von:
Dipl. Soz. Arb. / Soz. Päd. (FH)
Christine Rehklau

Promotionsbeginn:
Januar 2006

Die Dissertation soll einen Beitrag dazu leisten, die verschiedenen Formen der Selbstorganisation und Intervention in Bezug auf die weiblichen Hausangestellten in Südafrika zu beschreiben und ihre Wirkungsweise im Sinne eines Empowerment der Frauen zu untersuchen und bewerten. Gegenstand der Untersuchung sind selbst- und fremdgestaltete Projekte und Maßnahmen, deren Ziel die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Hausangestellten ist.

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Thema:

Die gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung in Thüringen

Bearbeitet von:
Dipl.-Soz.päd. / Soz.Arb. Claudia Nürnberg M.A.

Raum: 3.2.29
Tel: 0361 6700-626
E-Mail: claudia.nuernberg@n o - s p a m .fh-erfurt.de

Promotionsbeginn:
September 2007

Die durchzuführende Untersuchung an Thüringer Kindertageseinrichtungen soll Orientierungen von Erzieherinnen insbesondere zur gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung analysieren. Die Erzieherinnen stehen bei der Untersuchung der Orientierungsqualität im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Ihnen kommt eine Schlüsselrolle bei der innovativen Veränderung und Weiterentwicklung im Elementarbereich zu. Mit der Untersuchung sollen die Orientierungen sowie die subjektiven Erwartungen von Erzieherinnen an Integrationsmaßnahmen in Kindertagesstätten erfasst werden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Empfehlungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen.

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Thema:

Frühkindliche Bildung im institutionellen Elementarbereich. Eine Untersuchung der Orientierungsqualität in Thüringer Kindertageseinrichtungen.

Bearbeitet von:
Maria Schmidt
2.Staatsprüfung Lehramt Gymn.

Raum: 3.2.29
Tel: 0361 6700-626
E-Mail: maria.schmidt@n o - s p a m .fh-erfurt.de

Promotionsbeginn:
Februar 2008

Betreuung, Bildung und Erziehung stellen die zentralen Aufgaben des Elementarbereichs dar. Im gesamten Bildungssektor, zu dem der Elementarbereich zweifelsohne gehört, ist eine Diskussion um Qualität und Bildung in Gang gesetzt worden. In der Forschungsarbeit soll die Orientierungsqualität an Thüringer Kindertageseinrichtungen untersucht werden, d.h. kind- und erziehungsbezogene Vorstellungen, die professionellen Leitbilder, Werte, Normen und Überzeugungen der Erzieherinnen sind Gegenstand der Untersuchung.
Ziel der Dissertation ist es, Sichtweisen, Einstellungen und Erfahrungen von Erzieherinnen aus Thüringen heraus zu arbeiten, um die Ergebnisse in Aus-, Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen einfließen zu lassen.

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Thema:

Internationale Hochschulkooperationen im Bereich der Sozialen Arbeit am Fallbeispiel Deutschland und Indien.

Bearbeitet von:
Caroline Siegmund
Haus 1, Raum 1.2.20
Telefon: 0361 6700-753
E-Mail: caroline.siegmund@n o - s p a m .fh-erfurt.de

Promotionsbeginn:
Februar 2009

Die Folgen der weltweit staatsgrenzen- und gesellschaftsunabhängigen Auswirkungen der "Globalisierung" als höchste Form der "Internationalisierung" in Form zunehmender Kulturen der Armut stellen die Profession der Sozialen Arbeit vor neue Herausforderungen. Eine Internationalisierung der Sozialen Arbeit im Hochschulbereich bzw. im Bereich von Hochschulkooperationen würde diesen Herausforderungen gewachsen sein können. Unter Berücksichtigung der Auslegung von Sozialer Arbeit bzw. Social Development in Deutschland und Indien wird schwerpunktmäßig beabsichtigt, die Bedingungen für das Fundament eines gemeinsamen Joint-Degree Studienprogrammes nach bildungstheoretischen und -politischen Gesichtspunkten zu prüfen.

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Thema:

Mythos Clans – Dimensionen und Strukturen von Computerspielgemeinschaften

Bearbeitet von:
Dr. Martin Geisler
Schwerpunkt Medienpädagogik

Promotionsdauer:
September 2004 - September 2007

Disputation:
28.10.2008

Abschlussnote:
magna cum laude

Die Promotion versucht aus Sicht des Spiels und der Gemeinschaft heraus, diese Spielergruppen zu untersuchen. Sie verfolgt den Anspruch beispielhafte Aussagen über Clans und Gilden zu treffen und sowohl Spielern als auch Nicht-Spielern Einblicke in das Feld und die vielschichtigen Formen der Computerspielgemeinschaften zu gewähren.

Die empirische Studie bereichert die Diskussion um virtuelle Spielwelten, sie eröffnet neue Sichtweisen und bietet Verständnisbrücken zu den Clans und ihren Mitgliedern. Neben dem Verständnis für diese Lebenswelt insbesondere von Kindern und Jugendlichen vermittelt der Band pädagogische Medienkompetenz, die für den Zugang zu Wissensvermittlung, Kommunikation und Akzeptanz unabdingbar sind.

Buchtitel:
Clans, Gilden und GameFamilies – Soziale Prozesse in Computerspielgemeinschaften.
Mit einem Vorwort von Jürgen Fritz.
Juventa Verlag Weinheim und München 2009
ISBN: 978-3-7799-1797-7

Autor:
Martin Geisler, Jg. 1977, Dr. phil., ist Diplom Sozialpädagoge und derzeit Referent und Dozent für Medienpädagogik und eLearning an der Fachhochschule Erfurt. Seit 2007 leitet er das Institut für Computerspiel – Spawnpoint.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Spiel-, Theater- und Medienpädagogik. Insbesondere in der Computerspielpädagogik liegt sein Fokus auf ästhetischen Wahrnehmungsfragen, kulturellen Gesichtspunkten von Spielen und auf der Besonderheit männlicher Dominanzen in diesem Feld.

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