Fachhochschule Erfurt – Architektur

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Fachrichtung Architektur

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Master of Arts

Computeranimation

 

Wir machen Architekt/innen...
..denn ich rede nicht über einen „Baufachmann“, sondern ein Architekt wird der sein, der gelernt hat, mittels eines bewundernswerten Plans in Gedanken und Gefühl ein hervorragendes Gebäude zu entwerfen.....’, so sinngemäß Leon Battista Alberti in der Vorrede zu seinen zehn Büchern über Architektur.

Dazu benötigt er viel:
Technisches Wissen und schöpferische Bega­bung, rationale Überlegung und spontane Kreativität, ästhetisches Kalkül und intuitive Ge­­­staltungskompetenz. Vor allem aber braucht er die Fähigkeit, aus „multiis et variis“ ein „unum et totum“ zu schaffen, also aus einer Vielzahl sehr widersprüchlicher Anforderungen ein einheitliches und stimmiges Ganzes, eine In­­­tegration – das ist seine ganz spezielle Kunst, in dem Moment, wo ihm das gelingt, entsteht Architektur.

Werkstattcharakter,  Projektstudium

Die Architekturwerkstatt MASTERHAUS versucht, diesen Prozess zu initiieren, zu begleiten und zu steuern. Sie schafft eine kreative, kommunikative und gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre zwischen Lehrenden und Studierenden, in der spannende, zukunftsorientierte Projekte beispielhaft bearbeitet werden.

Passivhaus +, Energie und Form
Dazu gehört auch die vollständige Integration der Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz in die Arbeit der Architekturwerkstatt MASTERHAUS. Der Untertitel „Passivhaus +, Energie und Form“ drückt das aus. Ziel bleibt dabei jedoch immer die architektonische Bewältigung der energetischen und bauphysikalischen Herausforderungen.

Duales Projekt, Praxisbezug
Der dritte Schwerpunkt der Architekturwerkstatt  MASTERHAUS ist der Praxisbezug. Er zeigt sich in der Auswahl der Projekte, aber auch in dem bundesweit einmaligen Modell des DUALEN PROJEKTS. Parallel zum Entwurfsprojekt wird hier ein weiteres Projekt angeboten, in dem relevante Aspekte der Ausführungs- und Detailplanung bis zur Ausführungsreife durchgeplant werden.

Soft Skills, Schlüsselqualifikationen
Ein Architekt muss nicht nur sein Projekt
optimal darstellen und verkaufen können, sondern auch sich selbst. Die Architektur-werkstatt MASTERHAUS versucht, durch ihre spezielle Form der Lehre auch die emotionale, soziale und kommunikative Kompetenz der zukünftigen Master zu fördern und zu steigern.

 

MA 1  Konstruktives Entwerfen + Energie
Neue Technologien und Materialien zur Bewältigung der Herausforderungen des Bauens im 21. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt des ersten MA-Semesters. Ihre Anwendung im Rahmen eines strategisch ausgerichteten Praxisprojekts wird ergänzt durch energetische Inputs zum Passivhaus-Standard, durch Überlegungen zum Kosten- und Planungsmanagement und durch Diskussion der neuesten Beispiele energieeffizienter Architektur im Rahmen der Entwurfslehre. Hinzu kommen Stegreifentwürfe im Rahmen des DUALEN PROJEKTS mit dem Schwerpunkt Innenausbau.

MA 2  Entwerfen im Kontext + Energie
Mehr als 90 % der zukünftigen Architektentätigkeit wird sich in Zukunft mit Bauaufgaben im Bestand beschäftigen. Von daher bilden die Auseinandersetzung mit dem Kontext und die Fragen der Umnutzung, Nachnutzung, Revitalisierung und energetischen Sanierung bestehender Gebäude den Schwerpunkt des zweiten MA-Semesters. Ergänzt wird die Projektarbeit durch das Arbeiten mit den neuesten Werkzeugen und Programmen des virtual + computergenerated  design.


MA 2  MA 3 Konzeptionelles Entwerfen + Energie
Das dritte Semester steht in engem Zusammenhang mit der Masterthesis. Konzeptionelle Ansätze, entweder aus den vorangegangenen Semestern mit konstruktivem oder kontextuellem Schwerpunkt oder eigene Schwerpunkte, z.B. mit internationaler Ausrichtung, sollen hier in einem dritten, freieren Projekt selbstständig entwickelt und vertieft werden, um dann schließlich in die Masterthesis zu münden. Damit wird den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sich ein ganzes Jahr, zuerst im Projekt und dann in der Thesis, mit einem zukunftsorientierten Thema intensiv auseinanderzusetzen.


MA 4  Thesis
Die Masterthesis ist also, zusammen mit dem Projekt des 3. Semesters, eine Art eigenständiges Forschungsprojekt. Auf diese Weise können die Absolventen einen Wissensvorsprung generieren, für dessen Gewinnung nach dem Eintritt in die Berufspraxis in der Regel keine Zeit mehr bleibt. Damit soll ein Beitrag zur originären Aufgabe der Hochschulen, der Praxis immer einen Schritt voraus zu sein, geleistet werden.


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