Fachhochschule Erfurt – Architektur

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Fachrichtung Architektur

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MA Projektstudio | Bauen im Bestand | Hügelschule Erfurt

Im Sommersemester 2020 haben Studierende aus den Mastersemestern Konzepte zum „Umbau und einer Erweiterung der Hügelschule“ in Erfurt entwickelt.

Unweit unseres Hochschulstandortes, nördlich der historischen Altstadt von Erfurt, befindet sich die Hügelschule. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde eine Reihe von Schulgebäuden entlang der Gera, sowie dem Flutgraben nach Norden hin, errichtet. Die Hügelschule wurde zunächst als städtische Handwerker- und Kunstgewerbeschule 1898 gegründet und war zuerst in der Talstraße untergebracht. Mit dem Neubau am heutigen Standort, nach den Plänen der Architekten Max Brockert und Paul Peters und der Gestaltung der Freiflächen durch Otto Linne wurde 1905 das neue Domizil bezogen. Heute befinden sich dort die Fachrichtungen Kunst und Musik der Universität Erfurt.

Mit der formulierten Aufgabe sollte ein übergeordnetes Konzept für eine zukünftige Grundrissstruktur (im Sinne einer Korrektur) im Altbau, ein ergänzender Anbau bzw. solitäre Neubauanteile sowie die Einbeziehung der Freiflächen erfolgen. Darüber hinaus wurde ein städtebaulicher Umgriff, die Brachen nördlich der Hügelschule, mit in die Gesamtkonzeption einbezogen.

Städtebaulicher Umgriff:
Das Grundstück liegt in einem städtebaulichen und naturräumlichen Kontext mit sehr unterschiedlichen Elementen wie der Gera, dem angrenzenden Gartengelände, aber auch Plattenbauten auf der gegenüberliegenden Straßenseite sowie ein provisorisch angelegter Parkplatz. Diese Umgebung konnte grundsätzlich konzeptionell überdacht und korrigiert werden. Für die Brache wurde eine Neubebauung im Bereich Wohnungsbau vorgesehen mit der Nutzung für Mehrgenerationen- und Studentenwohnungen.

Umbau Hügelschule:
Das Schulgebäude steht unter Denkmalschutz. Die bauzeitliche Struktur von 1905 war hierbei zur Orientierung maßgeblich. Da durch das Raumprogramm mehr Fläche benötigt wurde, konnten grundsätzlich neue Zuordnungen zwischen Büro, Verwaltungsräumen und Seminar bzw. Vorlesungsräumen entwickelt werden. Auf einen zurückhaltenden, dem Denkmal angemessenen Umgang sollte geachtet werden.

Ergänzender Neubau / Anbau:
Bedingt durch das Raumprogramm und dem gewünschten Flächenbedarf waren Neubauanteile außerhalb des Bestandes notwendig. Diese konnten in einem oder mehreren Baukörpern untergebracht werden.

Hier einige ausgewählte Arbeiten:
 

Lara Büttner

Florian Horstmann

Eva Sachs

Anne Vietsch


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