Fachhochschule Erfurt – Architektur

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Fachrichtung Architektur

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Gemeinschaftsschule Erfurt

Teile des ehemaligen Erfurter Schlachthofs im Stadtteil Johannesvorstadt werden zukünftig als Wohnquartier entwickelt. Damit trägt die Stadtplanung der Tatsache Rechnung, dass die Bevölkerungszahlen dieses Stadtgebietes seit Jahren wachsen und dort die 20 – 30-Jährigen die größte Bevölkerungsgruppe stellen. Viele junge Menschen wollen im Stadtteil bleiben. Der Wohnungsleerstand geht zurück, neue Wohnungen werden nachgefragt, der Bedarf an sozialen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen wird zukünftig steigen.

Aus diesen Gründen hat die Stadtplanung Erfurts beschlossen, eine Gemeinschaftsschule für ca. 850 Schüler im Bereich Greifswalder Straße als Neubau zu errichten. Im Rahmen dieses Studienprojektes kann das von der Stadtverwaltung aufgestellte Raumprogramm für eine dreizügige Primarstufe, eine dreizügige Sekundarstufe I und II inklusive der erforderlichen Verwaltungs- und Gemeinschaftsräume, der Freiflächen sowie einer Dreifeld- sporthalle in seiner städtebaulichen und baufigürlichen Ausgestaltung geprüft werden.

Die Ergebnisse des Studienprojektes im Master MA2 werden als Machbarkeitsstudie der Stadtverwaltung in einer Präsentation vorgestellt.

Hier einige ausgewählte Arbeiten:

Anna Büttner

Alexander Enke

Yannick Hafner

Anika Liefländer

Friedrich Steffenhagen

Leistungsfähige Schulen sind Orte, an denen sich Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte wohl fühlen. Dieses Wohlbefinden resultiert aus funktionalen, sozialen und ästhetischen Qualitäten eines Schulgebäudes. Dazu gehören

• die altersgerechte Zonierung in überschaubare Einheiten;
• klare räumliche Strukturen und Wegeführungen;
• prägnante Raumatmosphären innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes sowie
• eine sorgfältig ausgewählte Material-, Licht- und Farbgestaltung.

Die Veränderung von qualitativen und quantitativen Raumbedarfen sowie die Notwendigkeit, pädagogische und schulorganisatorische Konzepte fortwährend weiter zu entwickeln, macht die Anpassungsfähigkeit von Schulge- bäuden zu einer grundlegenden Anforderung. Dies betrifft sowohl die kurzfristige (situative) wie auch langfristi- ge (konzeptionelle) Veränderbarkeit und gilt für unterschiedliche Maßstabsebenen vom einzelnen Lern- und Arbeitsraum über die gemeinschaftlichen Bereiche bis zum ganzen Gebäude. Schulgebäude sollten sowohl über Orte verfügen,

• die dem Bedürfnis nach Konzentration und Geborgenheit Rechnung tragen, als auch solche,
• die für intensive Kommunikation sowie für geplante und ungeplante Begegnungen geeignet sind.

Die Langlebigkeit von Schulgebäuden lässt sich auf verschiedene Weisen sichern: durch den Einsatz wertbeständiger und alterungsfähiger Materialien, kontinuierliche Pflege und Instandhaltung der Gebäude, einfache Reparierbarkeit ihrer technischen Systeme, Vielseitigkeit und Veränderbarkeit ihrer Funktionsbereiche und eine besondere gestalterische Qualität ihrer Architektur, welche die Grundlage die einer dauerhaften öffentlichen Wertschätzung darstellt.


© 2007

www.fh-erfurt.de/ar/index.php?id=1964

 

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