Fachhochschule Erfurt – Architektur

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Fachrichtung Stadt- und Raumplanung

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SS 2012






















SS 2011

BA-Arbeit von Pascal Wagenschwanz: Geoinformationssysteme (GIS) als Baustein einer modernen Verwaltung

Im Rahmen seiner BA-Arbeit hat Pascal Wagenschwanz untersucht, inwieweit derzeit die Verwaltungen von Klein- und Mittelstädten in Thüringen mit GIS arbeiten und welche Hindernisse dabei auftreten. Die Arbeit überzeugt durch eine klare Fragestellung, ein konsequentes methodisches Vorgehen, eine stringente und sehr übersichtliche Ausarbeitung mit fachlicher Tiefe und einen gelungenen Übergang von den empirischen Ergebnissen zu sehr gut ausgearbeiteten konkreten Handlungsempfehlungen.

Anhand von Literaturrecherchen und Experteninterviews werden zunächst die verschiedeneren GIS-Betriebssysteme mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen beschrieben, es folgt eine Darstellung der vielfältigen Anwendungsbereiche von GIS in den Kommunalverwaltungen und der Möglichkeiten zur Veröffentlichung von kommunalen Geodaten.

Um den Status Quo der GIS Nutzung in Klein- und Mittelstädten in Thüringen zu untersuchen wurde eine schriftlich postalische Befragung durchgeführt mit einer hohen Rücklaufquote von 82%. Als Ergebnis wird u.a. festgestellt, dass fast alle Verwaltungen bereits mit GIS arbeiten. Jedoch gaben die Befragten an, dass personelle und finanzielle Ressourcen häufig fehlen um GIS umfangreich zu nutzen.

Um einen nachhaltigen Einsatz von GIS zu fördern empfiehlt der Autor den Verwaltungen sich mit den Landratsämtern oder anderen Kommunen zusammenzuschließen um finanzielle Ausgaben zu reduzieren. Ebenso sollte der vermehrte Einsatz von Open-Source Programmen in Erwägung gezogen werden. Zur Steigerung der Nutzung von GIS sollte auch mobiles GIS eingesetzt werden. Die Anwendung von GIS sollte auf weitere und auch innovative Bereiche ausgeweitet werden. In den Verwaltungen sollten sich ämterübergreifende Projektgruppen zum Thema GIS etablieren und Mitarbeiter regelmäßig im Bereich GIS weitergebildet werden. Abschließend wird dazu plädiert, dass der Bund dringend Fördermöglichkeiten zum kommunalen GIS-Einsatz schaffen sollte.

Wesentliche Inhalte der Arbeit wurden in einer Präsentation zusammengefasst.


BA-2 Studienprojekt: Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Blankenhain

Die rund 70 Studierenden des zweiten Bachelorsemesters des Studienganges Stadt- und Raumplanung beschäftigten sich im Rahmen ihres Studienprojektes mit der Stadt Blankenhain und ihren 23 Ortsteilen. Das Ziel war es einen Entwurf und Vorschläge für das Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) zu erarbeiten. Dazu gehörten unter anderem die Themenschwerpunkte „Jugend", „Mobilität" und „Medizin/ Gesundheitswesen". Auf Basis einzelner Bestandsaufnahmen und Analysen entwickelten sie eine praxisnahe Konzeption mit kreativen Lösungsansätzen und Projektideen. Die Ergebnisse wurden am Präsentation 3. Juli 2019 im Veranstaltungssaal des Schlosses in Blankenhain in Anwesenheit des Bürgermeisters, Ortsteilvorsitzenden und der lokalen Presse vorgestellt.

Wesentliche Inhalte der Arbeit sind der Pressemappe zu entnehmen.


Studienprojekt BA-5: Effizient, erneuerbar UND gerecht?

Energiepolitik wurde in den vergangenen Jahren dafür kritisiert, soziale Schieflagen und Belastungen zu verursachen. So wird die EEG-Umlage wird von allen Haushalten getragen, aber große Unternehmen bekommen Vergünstigungen; energetische Sanierungen stehen als Mietpreistreiber in der Kritik. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung sind jedoch soziale und ökologische Ziele in Einklang zu bringen. Das Studienprojekt widmet sich verschiedenen Themen der Energiewende aus einer Gerechtigkeitsperspektive. Wir holen damit die sozialen Fragen der Energiepolitik aus der Akzeptanz-Ecke und stellen sie so, dass sie statt nur neuer Technologien auch den sozialen Zusammenhalt fördern. In fünf Gruppen unterziehen wir energieeffiziente Neubauprojekte, Förderprogramme für energetische Sanierung, den Braunkohleausstieg in der Lausitz oder die Gestaltung von Strompreisen einem Gerechtigkeitscheck, holen uns Anregungen in anderen europäischen Ländern und erarbeiten Handlungsvorschläge, wie gerechte Ansätze aussehen können.


Veröffentlichter Artikel zur Bachelor-Arbeit von Eva Schneider: Potenziale gründerzeitlicher Blockinnenbereiche als grüne Oasen in der Stadt

Die gründerzeitliche Blockrandbebauung ist ein elementarer Bestandteil zahlreicher deutscher Innenstädte. Der Mangel an Licht, Luft und Freiraum führte schon im 19. Jahrhundert zu Konzepten mit unbebauten Blockinnenbereichen (vgl. Homann 2002: 9ff.; Pesch 1983: 5). Heute leben in diesen Gebäuden noch immer viele Menschen und deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die gegenwärtige Wohnqualität dieser städtebaulichen Strukturen zu werfen. Die Blockinnenbereiche bergen große, bisher häufig ungenutzte Potenziale für ein attraktives Wohnumfeld. weiterlesen



SoSe 2014: Bachelor-Arbeit zum besonderen Städtebaurecht

Im Sommersemester 2014 hat die Bachelor-Arbeit von Felix Scharbert mit dem Titel

„die Bedeutung des Instrumentes der vorbereitenden Untersuchungen im Kontext des besonderen Städtebaurechts gezeigt an ausgewählten Beispielen“

besonders überzeugt und hat deshalb den SuRban e.V.-Preis für die beste Bachelorarbeit erhalten.

Ausgehend von der Hypothese, dass das Instrument der vorbereitenden Untersuchungen (VU) mit seinen Eigenschaften nicht nur für die Analyse aktuell bestehender Problemkonstellationen dienen, sondern auch auf veränderte Anforderungen in der Zukunft zugeschnitten werden kann, widmet sich die Arbeit zunächst einer differenzierten Analyse und Bewertung des Instrumentes und seiner Anforderungen.

Dabei werden die unterschiedlichen Zielsetzungen der beiden klassischen Anwendungsfelder der städtebaulichen Sanierungs- und der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, die als rechtliches Instrumentarium die Städtebauförderung flankieren und diese in den alten Bundesländern bis 1990 geprägt haben, zunächst gegenübergestellt. Mit der Darstellung der Bedeutung des Instrumentes für die übrigen Programme der Städtebauförderung werden außerdem Querverbindungen über das Thema der Arbeit hinaus hergestellt.

Die Analyse zweier Fallbeispiele mündet sodann in die Formulierung künftiger Anforderungen für VU, in deren Rahmen die bis dahin abgehandelten Kapitel aufeinander bezogen und kritisch reflektiert werden; dies gilt insbesondere für das Verhältnis der Fallbeispiele zu den zuvor extrahierten Anforderungen und deren Projektion auf künftige Handlungsfelder.

Das Spektrum der in der Arbeit behandelten Themen reicht damit vom besonderen Städtebaurecht über die Entwicklung und Bedeutung der Städtebauförderung bis hin zu den Anforderungen der integrierten Planung und den hier verstärkt geforderten kooperativen Planungsmethoden. Die für die Arbeit relevanten Aspekte werden dabei zielsicher identifiziert und in einen nachvollziehbaren Zusammenhang gestellt.

Wesentliche Inhalte der Arbeit wurden in einer Präsentation zusammengefasst.



WS 2013: STUDIENPROJEKT Mach Dein Klima

Im Rahmen des Studienprojektes des 5. Semesters des Studiengangs Stadt- und Raumplanung der Fachhochschule Erfurt, wurde im Auftrag der Stadt Kassel eine Klimaschutztour für Kinder der dritten und vierten Klasse entwickelt. In Kooperation mit verschiedenen Projektpartnern soll den Schülern das Thema Klimaschutz in der Region näher gebracht werden. Unter dem Motto „Mach DEIN Klima! – Klimaprofis unterwegs“ wurde dafür eine Tour mit mehreren Stationen für die Stadtteile Wesertor und Mitte entworfen. Diese Klimaschutztour für Kinder enthält die vier Themenfelder Energie, Ernährung/Konsum, Ökologie und Mobilität, welche in entsprechenden Unterrichtseinheiten thematisiert werden sollen. Diese einzelnen Blöcke sind individuell gestaltbar, da zu jedem Themenfeld verschiedene Aktivitäten mit den Kindern durchgeführt werden können. Begleitend zum Projekt erhalten die Kinder eine Projektmappe mit verschiedenen Unterrichtsmaterialien sowie ein Klima-Bonusheft, mit dem Klimabonuspunkte durch kleine klimabewusste Aufgaben innerhalb sowie außerhalb der Schule erlangt werden können. Außerdem wurde ein Kinderstadtplan entwickelt, der projektbegleitend eingesetzt wird und eine Vielzahl von klimaschutzrelevanten Anlaufpunkten enthält, die für Kinder interessant sind.



WS 2012: STUDIENPROJEKT zu kreativen Räumen

Im Rahmen des Projekts "Kreative Räume in Erfurt" wurde eine definitorische Grundlage kreativer Räume sowie eine Topografie bestehender kreativer Räume für die Landeshauptstadt Erfurts erstellt. Im ersten Baustein erfolgte die definitorische Grundlagenerarbeitung durch einschlägige Fachliteratur und Dokumentenanalysen. Zudem wurden bestehende Studien und Konzepte zum Themenfeld kreative Räume, kreative Milieus und Kreativwirtschaft aus anderen Städten anhand der Kriterien Zielstellung, Methodik, Begriffsverständnis und Aufbau der Studie sowie der erfassten Raumtypen zusammengefasst. Ergebnis dieser Synopse war, dass das Vorgehen der untersuchten Städte bei der Erstellung solcher Studien und Konzepte in der gewählten Methodik und der Zielstellung als uneinheitlich bewertet wurde. Aus diesem Grund wurde in der Gruppe ein eigenes definitorisches Verständnis für den kreativen Raum entwickelt. Der kreative Raum wird definiert als Raum, in dem soziale, kulturelle, künstlerische, technische und wissenschaftliche Neuerungen entstehen. Dieser setzt sich aus objektiv-physischen und sozial interaktiven Kriterien zusammen. Anhand dieser Kriterien wurden Merkmale kreativer Räume sowie Instrumente zu deren Messung herausgearbeitet und in Form einer Checkliste zusammengefasst. So sind beispielsweise kreative Räume oftmals baukulturell bedeutsame oder in Transformation befindliche Räume.

Im nächsten Projektbaustein wurden kreative Räume in der Landeshauptstadt Erfurt erfasst und schematisch charakterisiert sowie kartografiert. Dabei wurden drei Raumtypen erarbeitet: die innere Altstadt als Ausstellungsraum für die Etablierten, die äußere Altstadt als zentraler Veranstaltungsgürtel sowie die Magdeburger Allee als Treffpunkt der Kreativen. Interessant ist, dass sich die ermittelten kreativen Räume nicht in räumlichen Zusammenhang zu Orten der kreativwirtschaftlichen Produktion, wie beispielsweise dem Mediencluster befinden. Anschließend wurden Konzeptbausteine zur Entwicklung kreativer Räume erstellt. Die Konzeptideen gehen in Richtung Vernetzung kreativer Personen, einer Ausweitung städtischer Förderangebote, einer räumlichen Konzentration kreativer Aktivitäten in der Defensionskaserne oder der Malzfabrik sowie in die Anregung der Entwicklung einer App für eine kreative Route durch Erfurt.

Die ermittelten Raumkategorien und Orte des Kreativen sind kartografisch erfasst.



SS 2012: BACHELORARBEIT zur städtischen Identität

In der Bachelorarbeit "Stadt und Identität zwischen Corporate Identity und Dekonstruktion. Am Fallbeispiel 'Quartier an der Stadtmauer' in Bamberg" setzte sich Korbinian Kundmüller mit der lokalen, städtischen Identität, dem Phänomen der Dekonstruktion derselben, dem Unterschied zur Corporate Identity und deren Auswirkungen auf die städtische Identität auseinander. Anhand theoretischer Grundlagenarbeit führt die Arbeit an oben genannte Themenfelder heran und untersucht von der nationalen Ebene abwärts den aktuellen Umgang mit der Identität der europäisch-deutschen Stadt. Daraus werden Identitätsfaktoren für eine identitäre Stadtplanung abgeleitet, die durch Interviews mit Bürgervertretern und Mediensichtung am geplanten Einkaufszentrum "Quartier an der Stadtmauer" in Bamberg praktisch abgeglichen werden.

Die Arbeit wurde komplett neu formatiert und mit den - für die Buchform überarbeiteten - Grafiken aus der Präsentation versehen und ist hier einsehbar.

 

SS 2011: BACHELORARBEIT zur Bürgerbeteiligung

Neben einer Reihe sehr guter Bachelorarbeiten des ersten Bachelorjahrgangs der Stadt- und Raumplanung konnte die Arbeit von Paul Kirschstein "Erfolgreich Beteiligen -Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung am Beispiel des Bau-projektes "Hofer Himmel"" durch die Würdigung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt e.V. in Form des Studienpreis (1. Platz) große Aufmerksamkeit erlangen.

Paul Kirschstein untersuchte in einer praxisorientierten Arbeit die Bürberbeteiligung im Planungsprozess zum Bau einer Überdachung der Hofer Altstadt. Durch einen Bürgerentscheid war das Planungsvorhaben gestoppt worden. Paul Kirschstein untersuchte die Bedeutung von Bürgerbeteiligungsprozessen und leitete für das Fallbeispiel Verbesserungsvorschläge ab. Wesentliche Inhalte der Arbeit wurden in einer Präsentation zusammengefasst.



SS 2011: WETTBEWERB Entwicklung einer Wohn- und Lebensform der Zukunft

Im Rahmen des Wettbewerbs demografisch bestimmter Zukunftsideen für Studierende zur Entwicklung "(M)Einer Wohn- und Lebensform der Zukunft" entwickelten Studierende der Stadt- und Raumplanung das Konzept "Living Cubes Erfurt", mit dem Sie den ersten Preis des Auslobers IWT - Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH und auch den Sonderpreis der Ingenieurkammer erzielten.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden Ideen zum Umgang mit dem demografischen Wandel, veränderten Wohn- und Lebensansprüchen, neuen energetischen Anforderungen und sozialen Leitvorstellungen gesucht.

Erwartet wurden baulich-konstruktive gestalterische und technische Konzepte für eine "Wohn- und Lebensform der Zukunft" unter den genannten Anforderungen auf einer eigenständig ausgewählten Fläche.

Plakat des Siegerentwurfs "Living Cubes Erfurt"




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