Fachhochschule Erfurt – Fachrichtung Bauingenieurwesen

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Fachhochschule Erfurt - Studienrichtung Bauingenieurwesen

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17te Förderpreisverleihung des BiW Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. in Erfurt

Unter dem Motto „BAU……Stelle mit Zukunft“ fand am 17.02.2015 die nunmehr 17te Förderpreisverleihung des BiW Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. für herausragende Abschlussarbeiten von AbsolventInnen der Fachrichtung Bauingenieurwesen der Fachhochschule Erfurt statt. Herr Dr. Burkhard Siebert, Vorsitzender des Vorstandes des BiW, stellte deshalb auch die sehr guten Zukunftsaussichten für junge Bauingenieure in den Mittelpunkt seiner Eröffnungsrede. Für sie gäbe es viel zu tun. Als ein Beispiel zählte Dr. Siebert den großen Sanierungsbedarf zur Erhaltung der Infrastruktur in der Bundesrepublik Deutschland auf. Vollsperrungen von maroden Brücken gäbe es bereits.  
Der Bedarf der Bauwirtschaft an Bauingenieuren könne zur Zeit nicht gedeckt werden, fuhr Dr. Siebert fort. Auch sei der Anteil der Frauen im Bauingenieurberuf immer noch viel zu gering. Aus diesem Grunde habe der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. eine Kampagne gestartet, um das Image der Bauwirtschaft zu fördern und Fachkräfte zu werben.
Den PreisträgerInnen des Förderpreises 2014 zollte er Respekt und Anerkennung ob ihres Fleißes, ihrer Intelligenz und ihres Durchhaltevermögens. Nicht jeder schaffe den Abschluss!
Prof. Dr. Zerbe, Leiter der Fachhochschule Erfurt und Prof. Dr. Neuhof, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen und Konservierung/Restaurierung hoben in ihren Grußworten die hervorragende und langjährige Kooperation zwischen der Fachrichtung Bauingenieurwesen der Fachhochschule Erfurt und dem BiW Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. hervor. Der Förderpreis sei eine Erfolgsgeschichte und Ausdruck einer besonders intensiven Zusammenarbeit.
Prof. Neuhof stellte darüber hinaus den neuen dualen Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen vor, der zusammen mit dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V. entwickelt wurde. Kennzeichnend sei, dass die Ausbildung der jungen Bauingenieure nicht nur an der Hochschule erfolge, sondern auch in den Betrieben, in denen die dualen Studierenden bereits zu Beginn des Studiums angestellt und vergütet würden. Am Ende seien die AbsolventInnen dieser Studienrichtung nicht nur berufsfähig, sondern bereits berufsfertig. Auf jedem Fall verkürze sich die Einarbeitungszeit im Betrieb erheblich, betonte Prof. Neuhof. Beginnen werde man im Wintersemester 2015/16.
Anschließend leitete Herr Dipl.-Ing. Hanemann, Geschäftsführer des BiW Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. zur Verleihung der Förderpreise über. Aus den insgesamt ca. 50 Bachelorarbeiten und Master Thesen des Jahres 2014 seien 7 Abschlussarbeiten durch die betreuenden ProfessorInnen nominiert worden. Der 6-köpfigen Jury sei die Auswahl wieder sehr schwer gefallen, da sich alle Abschlussarbeiten durch ein sehr hohes Niveau, Originalität und Praxisrelevanz auszeichneten. Deshalb sei man zu dem ungewöhnlichen Ergebnis mit drei 1ten Preisen gelangt.
Einen 1ten Förderpreis erhielt Herr B.Eng. Benjamin Fenchel mit seiner Bachelorarbeit zum Thema „Ersatz der Planumsschutzsschicht (PPS) im Bahnbau durch eine Asphaltschicht“. Einen weiteren 1ten Förderpreis erhielt Frau M.Eng. Maria May für ihre Master Thesis mit dem Thema „Konzeption und Entwurf einer Membranüberdachung“ und schließlich wurde auch Frau M.Eng. Marlen Kayser für ihre Master Thesis mit dem Thema „Erstellung eines Instandsetzungskonzeptes für den Turm der Schlosskirche des Schlosses Schwarzburg“ ein 1ter Förderpreis zuerkannt.
Allen Abschlussarbeiten der 1ten PreisträgerInnen ist der regionale Bezug zu Thüringen gemeinsam. Der Abschlussarbeit von Herrn Fenchel lagen die Baumaßnahmen am Bahnübergang in Nohra, südwestlich von  Nordhausen zugrunde. Die Membranüberdachung von Frau May ist ein Vorschlag zur Überdachung einer Eventfläche an der Talsperre in Zeulenroda. Auch die Schlosskirche des Schlosses Schwarzburg, dessen Turm Frau Kayser untersucht hat, befindet sich in Südthüringen. Beide Masterabsolventinnen sind bei ihren Abschlussarbeiten durch Thüringer Ingenieurbüros betreut worden, die sie auch angestellt haben. Beide freuen sich Thüringen treu bleiben und an der tatsächlichen Realisierung ihrer Projekte weiter arbeiten zu können. Herr Fenchel studiert weiter an der Fachhochschule Erfurt, um auch den Mastergrad zu erlangen.
Einen 2ten Förderpreis erhielt Frau B.Eng. Anna-Maria Schröter. Anerkennungen wurden den Abschlussarbeiten von Herrn B.Eng. Johannes Koch, Herrn M.Eng. Axel Frost und Herrn M.Eng. Tobias Mäurer zuerkannt.
Beim abschließenden gemeinsamen Abendessen war ausreichend Gelegenheit die PreisträgerInnen zu feiern und den Kontakt zwischen Wissenschaft und Praxis zu pflegen.
Wir freuen uns auf die 18te Förderpreisverleihung im Jahre 2016!

Prof. Dr.-Ing. Haenes 18/02/2015


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