Fachhochschule Erfurt – Fachrichtung Bauingenieurwesen

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THE DELHI EXPERIENCE

Kleine Fotogalerie

Nun schon im 10. Jahr angekommen ist der akademische Austausch der Fachhochschule Erfurt, FR Bauingenieurwesen mit der Faculty of Civil Engineering der Jamia Millia Islamia Central University in New Delhi.
9 Studierende des 4. Semesters hatten im September 2014 für eine Woche Gelegenheit, an einem indischen Baudenkmal Theorie und Praxis des Gebäudeaufmaßes zu üben. Gemeinsam mit indischen Studierenden widmeten sie sich zwei Gebäuden des Denkmalkomplexes Lal Bangla im Herzen der indischen Hauptstadt. Fachkundig betreut wurden sie dabei von Prof. Dr.-Ing. Spindler und Dipl.-Ing. Stangenberger, Lehrkraft für besondere Aufgaben.

Grabmal Lal Bangla, New Delhi / Foto: A. Spindler

Das in diesem Jahr von der indischen Partneruniversität gemeinsam mit den zuständigen Denkmalbehörden ausgesuchte Baudenkmal wurde von Shah Alam II., einem der letzten Mogulherrscher in Indien, vermutlich als Grabmal für seine Mutter und für seine Tochter um 1800 errichtet. Die aus rotem Sandstein gefertigten Gebäude sind somit Zeugnisse des späten Mogulstils. Partneruniversität gemeinsam mit den zuständigen Denkmalbehörden ausgesuchte Baudenkmal wurde von Shah Alam II., einem der letzten Mogulherrscher in Indien, vermutlich als Grabmal für seine Mutter und für seine Tochter um 1800 errichtet. Die aus rotem Sandstein gefertigten Gebäude sind somit Zeugnisse des späten Mogulstils.

Indische und deutsche Studierende beim Aufmaß / Foto: A. Spindler

Mit viel Fleiß und Engagement haben sich die Studierenden dieser Aufgabe unter tropischen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gestellt. Zurück in Deutschland werden die Ergebnisse der Untersuchungen aufgearbeitet und zu  Papier gebracht.

Arbeitsgespräch / Foto: A. Spindler

Auf Grundlage der erstellten Aufmaßpläne wird das Gebäude maßstäblich in einem 3D-Modell nachgebildet und mit dem 3D-Plotter ausgedruckt. Behutsam und zerstörungsfrei entnommene Materialproben werden in den Erfurter Laboren untersucht, um Zusammensetzung und Schädigung von Stein und Mörtel zu ermitteln.

Bei einem Besuch in Agra konnten die deutschen Studierenden durchaus auch Parallelen zwischen ihrem Aufmaßprojekt und dem Taj Mahal feststellen.

Beim Gegenbesuch der indischen Gäste im Frühjahr 2015 werden die Arbeitsergebnisse der deutschen und indischen Studierenden in einem gemeinsamen Workshop präsentiert.
Die Betreuung der deutschen Studierenden durch ihre indischen Kommilitonen in dem doch sehr eigenen indischen Umfeld war auch in diesem Jahr von hohem Engagement und sehr großer Herzlichkeit geprägt.

Agra, vor dem Taj Mahal / Foto: privat
Foto: P. Stangenberger

Im Rahmen eines kleinen Empfanges hat der neu gewählte Präsident der Jamia-Millia-Islamia-Universität, Prof. Dr.  Talat Ahmad, mit großem Interesse die Präsentation des aktuellen Projektes und des nun schon mehr-jährigen akademischen Austauschprogramms durch die indischen und deutschen Professoren verfolgt.

Prof. Spindler,
Dipl.-Ing. Stangenberger,
Vice Chancellor Prof. T. Ahmat,
Prof. Moin, Prof. Ahmed (v.l.)

Ausgabe der Teilnahmeurkunden am Abschlussabend / Foto: A. Spindler

Ein sehr würdiger und festlicher Höhepunkt der Woche war die Übergabe der Urkunden über die Teilnahme am Workshop an die deutschen und indischen Studierenden, bei der das gesamte Kollegium der indischen Partner mitwirkte.

Gespräch unter Kollegen / Foto: Ch. Stangenberger

Interessante und anregende Gespräche mit den indischen Kollegen und Studierenden – manchmal auch mit Händen und Füßen – beim anschließenden Gartenfest schlossen diesen schönen Abend ab.

Old Delhi, Gewürzmarkt / Foto: Ch. Stangenberger

Vor und nach der arbeitsreichen Woche in New Delhi hatten die Studierenden Gelegenheit, sich ein Bild von der indischen Realität auch außerhalb von Delhi zu machen. Sie besuchten dabei Rajasthan, das alte Königsland Indiens, Nordindien und auch den Süden.
Voller Eindrücke aus dieser in Zeiten der Globalisierung gar nicht mehr so fernen und trotzdem immer noch fremden Lebenswelt kehrten die Reisenden Ende September nach Deutschland zurück, wo im Oktober der Studienalltag wieder beginnen wird. Abschließend bleibt festzustellen, dass der Austausch mit diesem Besuch in Delhi wiederum eine neue und höhere Qualität erreicht hat.

Text: Ch. Stangenberger


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