Fachhochschule Erfurt – Fachrichtung Bauingenieurwesen

Startseite FHE

Seitennavigation

Springen Sie direkt zu einem der folgenden Seitenbereiche:


Auswahl Sprache, Layout und Schriftgröße


Fachhochschule Erfurt - Studienrichtung Bauingenieurwesen

Hauptnavigation


Aktuelle Forschungsprojekte

Labor im Koffer: Curricula Weiterentwicklung durch erfahrungsbasierte Lehre in wasserbezogenen Ingenieurwissenschaften

Experimente zur Rohrhydraulik (Foto: Dr. C. Rapp)

DAAD - fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern;
Laufzeit 2021 - 2025

Im Rahmen des Projekts sollen in Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule Arusha Technical College (Arusha, Tansania) mobile Wasserlehrlabore (lab-in-a-bag) für die Ausbildung in Entwicklungsländern entwickelt werden. Mithilfe der darin enthaltenen Experimente sollen komplexe Zusammenhänge einfach dargestellt und den Studierenden näher gebracht werden. Die entsprechenden Lehrkonzepte rund um die Koffer sollen ebenfalls gemeinsam entwickelt werden und Einfluss in die Curricula der beteiligten Hochschulen finden, die Curricula der berührten Ingenieurstudiengänge also weiterentwickeln.Die Experimente umfassen die Hydraulik (Strömungsmechanik des Wassers) im ersten Teil und in der zweiten Projekthälfte die Wasserqualität bzw. die Abwasserbehandlung.

Begleitend dazu werden Anleitungen erstellt, Videos der Experimente gedreht und über Massive Open Online Courses zur freien Verfügung entwickelt. Das didaktische Konzept wurde an der TU München entwickelt und in einem Fachbuch, das die Theorie und Experimente beschreibt, veröffentlicht (Christoph Rapp: Hydraulik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Springer Verlag, 2017); das Buch wurde ins Englische übersetzt und steht zum Projektbeginn zur Verfügung. Darüber hinaus runden Open Source Codes für Berech-nungen hydrodynamischer Sachverhalte den offenen Ansatz des Projektes ab, wodurch ein positiver Effekt auch über die beteiligten Partner hinaus erwartet wird.

Während des Projektes sollen die genannten Themen in einer Reihe von Workshops und insbesondere im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten während eines studentischen Langzeitaustauschs (2 Monate) in Erfurt und Arusha bearbeitet werden.

An einem Forschungsaufenthalt interessierte Studierende der FH Erfurt können sich jederzeit per E-Mail bei Prof. Springer auf einen im Rahmen des DAAD-Projektes geförderten Austauschplatz bewerben. 

 

 

Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen

Finnboom im Kieler Scheerhafen (Foto: K. Breker)

BMBF - KMU innovativ;
Laufzeit 2021 - 2023

 Mineralische Kohlenwasserstoffe (MKW) stellen nach wie vor einen der wichtigsten Energieträger unserer Zeit dar. Große Ölkatastrophen wie beispielsweise die Havarie der Deep Water Horizon im Golf von Mexiko oder Tankerunfälle zeigen die potentiellen Gefahren, die beim Transport, der Förderung und der Nutzung von Mineralöl für die Umwelt entstehen können. Umweltschäden gibt es in vielfältigen Formen z.B. durch Austritt von Heizöl nach Hochwasserereignissen (Deininger et al., 2009), MKW-Verschmutzungen von Verkehrsflächen (Huber et al., 2015) oder Ölaustritte aus havarierten und gesunkenen Schiffen. Zum Schutz der Umwelt haben Verfahren zur Eindämmung und Beseitigung der Mineralölkohlenwasserstoffe eine besondere Bedeutung.

Den Stand der Technik stellen je nach Anwendungsfall mechanische, physikalische und chemische Methoden, wie in Abschnitt 2 beschrieben, dar. Gemeinsam haben diese Verfahren eine Reihe von Schwächen, wie z.B. die Erzeugung von Sonderabfällen (Absorber, Skimmer) oder der Verlagerung des Problems in tiefere Wasserschichten (Dispergator). Hinzu kommt eine zeitlich begrenzte Wirksamkeit dieser Verfahren gerade bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Belastungssituationen.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zum Rückhalt und gleichzeitigem in-situ Abbau von mineralölbasierten Kohlenwasserstoffen auf leicht bis mittel belasteten Wasseroberflächen (Hafenbecken, Regenrückhalteräume und -becken, Wasserstraßen, lokale Verschmutzungen usw.) durch solare Photokatalyse. Dazu sollen herkömmliche Ölsperren zu einer Kombinationsölsperre weiterentwickelt werden.

 


© 2007-2015

www.fh-erfurt.de/bau/index.php?id=1000

 

OK

Hinweis
Diese Website verwendet (essentielle) Cookies. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung