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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Uni Erfurt erfolgreich im Bund-Länder-Programm

12.09.2019

Von: Carmen Voigt (Universität Erfurt)

BMBF fördert sieben sogenannte Tenure-Track-Professuren für Nachwuchswissenschaftler

Gute Nachrichten für die Universität Erfurt: Im Rahmen des Bund-Länder-Programms kann sie in den kommenden Jahren sieben sogenannte Tenure-Track-Professuren mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der Erziehungswissenschaftlichen, der Philosophischen und der Staatswissenschaftlichen Fakultät besetzen. Die Tenure-Track-Professur soll dabei als eigenständiger Karriereweg neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren auf eine Professur etabliert werden.

"Das ist ein guter Tag für unsere Universität", freut sich Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung an der Uni Erfurt. "Durch diese Förderung können wir die Karrieremöglichkeiten für unseren jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entscheidend verbessern, denn mit der Tenure-Track-Professur, die nun sichtlich mehr Bedeutung erfährt, wird ihr Weg zur Lebenszeitprofessur besser planbar und transparenter. Seit ihrer Neugründung vor 25 Jahren hat die Universität Erfurt viel in die Förderung ihres wissenschaftlichen Nachwuchses, also von Promotionsinteressierten, Promovierenden und Postdocs, investiert. Dieser Erfolg ist heute sichtbar - nicht nur an unserer Aufnahme in die Deutsche Forschungsgemeinschaft und am signifikant gestiegenen Anteil an Drittmittelprojekten, sondern auch an der Einrichtung des Christoph-Martin-Wieland-Graduiertenforums, in dem die Aktivitäten der wissenschaftlichen Begleitung und Karriereförderung an der Uni Erfurt zusammengeführt wurden. All dies steigert nicht zuletzt auch die Attraktivität der Thüringischen Landeshauptstadt als Wissenschaftsstandort." Und Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg erklärt: "Die Förderung im Bund-Länder-Programm schärft nicht nur das Profil unserer Universität, sie bestätigt auch einmal mehr, dass unser Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zukunftsorientiert und tragfähig ist. Darauf können wir stolz sein."

Das Bund-Länder-Programm läuft noch bis 2032, der Bund stellt dafür in zwei Bewilligungsrunden insgesamt bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Länder sichern die Gesamtfinanzierung auch nach Ende der Förderzeit. Nachdem in der ersten Bewilligungsrunde seit 2017 insgesamt 468 Professuren an 34 Universitäten gefördert werden, wurden heute in Berlin im Beisein von Prof. Dr. Konrad Wolf (Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz) und Anja Karliczek (Bundesministerin für Bildung und Forschung) die Namen der Hochschulen bekanntgegeben, die in der zweiten Runde den Förderzuschlag erhalten.

Weitere Informationen
www.gwk-bonn.de/themen/vorhaben-an-hochschulen/foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses

www.bmbf.de/tenuretrack

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