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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Fortsetzung des Graduiertenkollegs »Identität und Erbe«

10.11.2020

Von: Prof. Dr. Nikolai Roskamm

Beteiligung der Fachhochschule Erfurt

Das Graduiertenkolleg "Identität und Erbe", das im Oktober 2016 von der TU Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam eingerichtet worden ist, geht in seine zweite Förderperiode. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG am 6. November 2020 beschlossen und dafür mehr als 4 Millionen Euro bewilligt.

Neben je sechs Promotionsstellen in Berlin und Weimar sind nun die Fachhochschule Erfurt (Prof. Dr. Nikolai Roskamm, Fachrichtung Stadt- und Raumplanung) und die Hochschule Dessau mit je einer Doktorandenstelle beteiligt und im Team vertreten. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Kollegs - Denkmalpflege, Bauforschung, Kunstgeschichte, Architektur, Geschichte, Soziologie, Stadtplanung und Stadtforschung - wird um die Archivwissenschaft und die Wissenschaftsphilosophie erweitert.

Das Thema "Identität und Erbe" hat in den vergangenen Jahren noch einmal beachtlich an Aktualität gewonnen. Neonationalistische Strömungen, die auf Abgrenzung und Einhegung des "Eigenen" zielen, haben Identität vielerorts zum Kampfbegriff für ihre Sache ausgerufen. "Postfaktische" Behauptungen unvermischter und unvermischbarer Reinheit von Herkunft und Kultur finden vermehrt ihren Weg in die Medienöffentlichkeit, vor allem der sozialen Netzwerke. Zugleich treffen globale Flucht- und Migrationsbewegungen die auf räumlicher und sozialer Zugehörigkeit zum Herkunftsort basierenden Identitäts- und Erbekonstrukte in ihrem Kern. Stetig an Breite und Brisanz gewinnende postkoloniale Debatten um Raubkunst und Restitution verändern die Sicht auf die Vorgänge des Erwerbens und Bewahrens.
Das Erben und die Formulierung von Identitätszuweisungen finden in einem gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Kontext statt, der sich in permanenter Wechselwirkung zu den beobachtbaren Phänomenen der materiellen Überlieferung und ggf. erhaltenden Erneuerung befindet. Dies gilt für Bauwerke ebenso wie für andere Artefakte, städtische und landschaftliche Räume.

Das Kolleg hat zum Ziel, die interdisziplinäre, kritische Kulturerbeforschung sowie solche Ansätze zu Kulturerbetheorien weiter zu entwickeln, die eine demokratische Erbe-Interpretation mit der Feinbeobachtung und Deutung der Form und der materiellen Beschaffenheit der jeweiligen Gegenstände verbindet.

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