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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe

12.05.2021

Von: Luise Reiber

Virtueller Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe zu "Corona, Gesellschaft und Soziale Arbeit“

Die „Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe. Perspektiven für eine „konviviale Weltgemeinschaft“?“ wird am 17. Mai 2021 ab 17:30 Uhr in der virtuellen Vorlesungsreihe der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt behandelt werden.
Die Referentin ist Universitätsprofessorin Dr. Caroline Schmitt von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Am dortigen Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung ist sie dem Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft und diversitätsbewusste Bildung zugeordnet.

Professorin Dr. Schmitt nimmt in ihrem Vortrag die Covid-19-Pandemie zum Anlass, sich dem Feld der Katastrophenhilfe zuzuwenden. Es wird ein Einblick in die internationale Diskussion gegeben und die Katastrophenhilfe als sozialarbeiterisches Handlungs- und Arbeitsfeld konturiert werden. Im deutschsprachigen Raum findet eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe bisher nur wenig Beachtung, wenngleich bedeutsame Arbeiten zu diesem Handlungs- und Arbeitsfeld vorgelegt wurden. Im Unterschied hierzu ist die internationale Debatte vergleichsweise fortgeschritten. Sie wird vor allem von Forschenden aus dem Umfeld einer International Social Work in Ländern, die von Naturkatastrophen immer wieder schwer getroffen sind, vorangetrieben.
Der Vortrag skizziert vor dem Hintergrund internationaler Forschungsergebnisse Überlegungen dazu, wie sich eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe inklusiv, nachhaltig und international ausrichten lassen könnte. Katastrophen verlangen hierbei – so die These – nach Bündnissen von verschiedenen Professionen, Disziplinen sowie politischen und zivilgesellschaftlichen Allianzen, um globale Herausforderungen wie Pandemien, Klimawandel oder Krieg gemeinsam zu bewältigen. Hierzu wird perspektivisch eine Verortung sozialarbeiterischer Katastrophenhilfe gemeinsam mit weiteren Kooperationspartner*innen unter einem konvivialen Rahmen vorgeschlagen. Einer konvivialen Perspektive ist inbegriffen, über den Status Quo hinauszudenken. Eine Verzahnung von konvivialen Blickrichtungen und Katastrophenhilfen meint dann, durch Katastrophenhilfe nicht wieder einen gesellschaftlichen Ausgangspunkt herzustellen, wie er vor dem Katastrophenereignis gegeben war. Katastrophenhilfe wäre stattdessen so zu betreiben, dass sich Communities und gesellschaftliche Verhältnisse zu mehr Partizipation und Nachhaltigkeit transformieren.

Beginn der virtuellen Veranstaltung über WebEx ist 17:30 Uhr, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Dauer des Vortrages ist auf 45 Minuten angesetzt. Im Anschluss ist eine Breakout-Session geplant, um in Gruppen Fragen und Kommentare zu erarbeiten und die Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussionen zu geben.
Die Ringvorlesung ist öffentlich und alle Interessierten sind zur virtuellen Teilnahme herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung finden Interessierte auf der Website.

Organisiert wird die Ringvorlesung von Professor em. Dr. Ronald Lutz, pensionierter Professor an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt.

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