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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Soziale Inklusion unter dem Einfluss der Corona-Pandemie

03.06.2021

Von: Luise Reiber

Vorlesungsreihe "Corona, Gesellschaft und Soziale Arbeit“

Professor Dr. Karsten Kiewitt wird am 7. Juni 2021 ab 17:30 Uhr im Rahmen der virtuellen Vorlesungsreihe der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt zum Thema „Soziale Inklusion unter dem Einfluss der Corona-Pandemie - Herausforderung und Vision“ referieren.
Dr. Kiewitt ist an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam seit 2015 Profesor für Inklusionspädagogik. Dort möchte er in Lehre und Forschung ein inklusives Grundverständnis ästhetisch-pädagogischer Arbeit in sozialen Feldern fundieren.

In seinem Vortrag zeigt Kiewitt auf, dass die deutsche Gesellschaft weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt ist, obwohl der Inklusionsbegriff in Deutschland
einen hohen Bekanntheitsgrad erzielt hat. Vielfalt ist nicht normal und kein zentrales Merkmal unserer Gesellschaft. Menschen mit Beeinträchtigung sind ein bedeutsamer Teil der Inklusionsidee, denn diese Initiative ist durch sie in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Trotzdem sind sie noch immer eine der besonders stark von Teilhabebarrieren betroffenen Gruppen in Deutschland.
Durch die Corona-Krise werden diese Barrieren in unserer Gesellschaft besonders sichtbar. Die Pandemie zeigt: Ein sozialer Wandel ist dringend notwendig und
Soziale Inklusion muss ein Ziel dieser Veränderungsbestrebungen sein. Dazu be-darf es eines entscheidenden Wandels auf einer Metaebene, eines transformierten Weltverständnisses. Hier kann der Blick auf unbekannte Weltsichten, etwa Indigene Weltbilder und Lebensweisen, einen immensen Beitrag leisten. Die Verwirklichung sozialer Inklusion ist die Verwirklichung von Menschenrechten. Sozialarbeitende sind gefordert, sich für die Ermöglichung einer Teilhabegesellschaft einzusetzen, deren Mitglieder gemeinsam und gleichberechtigt ihre Lebenswelt gestalten.

Beginn der virtuellen Veranstaltung über WebEx ist 17:30 Uhr, eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Dauer des Vortrages ist auf 45 Minuten angesetzt. Im Anschluss ist eine Breakout-Session geplant, um in Gruppen Fragen und Kommentare zu erarbeiten und die Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussionen zu geben.
Die Ringvorlesung ist öffentlich und alle Interessierten sind zur virtuellen Teilnahme herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung finden Interessierte auf der Website.

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