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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Wissenschaftsstaatssekretär Feller übergibt Förderzusage für Digitalisierungs-Professuren an Fachhochschule Erfurt

16.09.2021

Von: TMWWDG

Querschnittsaufgabe Digitalisierung stärker in Hochschullehre verankern

- Gemeinsame Medieninformation mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft -

Digitale Technologien und Verfahren sollen künftig noch stärker in Lehre und Forschung der Thüringer Hochschulen verankert werden. Dazu werden im Rahmen des neuen Programms „PROF-IT 25“ derzeit bis zu 25 zusätzliche Professuren mit einem Schwerpunkt „Digitalisierung“ geschaffen – davon zwei W2-Professuren an der Fachhochschule Erfurt sowie eine weitere W2-Professur gemeinsam mit der Universität Erfurt. Die Finanzierungszusage über insgesamt 475.000 Euro für diese drei Stellen – von denen eine geteilt, also zu jeweils 50 Prozent besetzt wird – hat Thüringens Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller heute an die FH Erfurt übergeben. Bis 2025 stellt das Ministerium allen zehn Thüringer Hochschulen für diesen Zweck 18 Millionen Euro aus Mitteln des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“ bereit.

„Die Hochschulen sind wichtige Impulsgeber für die Digitalisierung. Mit PROF-IT 25 wollen wir sie in dieser wichtigen Funktion zusätzlich stärken“, sagte Feller. Eine zentrale Aufgabe der neuen Professuren werde es sein, die Absolventinnen und Absolventen auf eine zunehmend digitale Arbeitswelt vorzubereiten. Neue digitale Verfahren und Technologien sollten in allen Studienfächern stärker zum Tragen kommen – und das hier erworbene Wissen dann auch in Unternehmen und Institutionen besser nutzbar gemacht werden, so der Staatssekretär: „Mit den Digital-Professuren sorgen wir dafür, dass die Querschnittsaufgabe Digitalisierung in Lehre, Forschung und auch beim Technologietransfer künftig noch stärker verankert wird.“

Der Präsident der FH Erfurt, Prof. Dr. Frank Setzer, erklärte: „Die Digitalprofessuren stärken das Profil der FH Erfurt im Hinblick auf die Zukunftsthemen ‚Klima- und Ressourcenschutz sowie Nachhaltigkeit‘, ‚digitale Teilhabe‘ und ‚Building Information Modelling‘. Mit der gemeinsam von der FH Erfurt und der Universität Erfurt getragenen Digitalprofessur ‚Digital Humanities‘ gelingt die interdisziplinäre Verschneidung von Geisteswissenschaften und Informatik über Hochschulen hinweg. Dies ist wegweisend in Thüringen. Die Digitalprofessuren geben einen beachtlichen Schub für die Implementierung der Digitalisierung in Lehre und Forschung.“

Die Fachhochschule Erfurt wird mit Unterstützung des Landes die folgenden Professuren besetzen:

  • eine W2-Professur für „Digitalisierung und Nachhaltige Landnutzung“ an der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst (ab Wintersemester 2021/22);
  • eine halbe W2-Professur „Digitale Stadt und Teilhabe“ sowie eine halbe W2-Professur „Digitale Fabrikation“ an der Fakultät Architektur und Stadtplanung (ab Wintersemester 2023/24);
  • eine W2-Professur „Digital Humanities – Hybride Bildungs- und Kommunikationsräume“ gemeinsam mit der Universität Erfurt im Fachbereich Angewandte Informatik (ab Sommersemester 2022).

 

Weitere Wortmeldungen aus der Hochschule:

Prof. Dr.-Ing. Reinhold Zemke sagt: "An der multidisziplinären Schnittstelle zwischen den in der Fachrichtung Architektur bestehenden Lehrschwerpunkten Entwerfen, Digitales Gestalten, Bau- und Tragkonstruktion soll die Professur für 'Digitale Fabrikation' die digitalen Anforderungen und Möglichkeiten der Fachgebiete anwendungsbezogen vermitteln. Diese innovative Technologie ist in vielen Bereichen des Bauens, z. B. in den digitalen Fertigungs- und Konstruktionsmethoden bereits heute im Einsatz und ein zukunftweisender, überaus relevanter digitaler Praxisbereich der Architektur, der u. a die Bereiche Augmented Fabrication, digitale Vorfertigung, roboterbasiertes Bauen, automatisierte Bauprozesse und 3D-Druck umfasst.
Die Stadt- und Raumplanung steht durch Innovationen im Zuge der Digitalisierung aller Lebensbereiche der Gesellschaft vor der Herausforderung, die durch digitale Innovationen möglichen Weiterentwicklungen in Lehre, Forschung und Praxis zu integrieren, die Wirkungen von Digitalisierung zu reflektieren und mit einer nachhaltigen Ausrichtung zu verbinden. Dieser ganzheitliche Ansatz soll durch die Professur 'Digitale Stadt und Teilhabe' weiter gestärkt werden. Insbesondere Bereiche wie die Online-Datennutzung und -verarbeitung, aber auch neue Leitbilder und Methoden der virtuellen Stadt bzw. Smart City sowie vielfältige Ansätze von E-Partizipation und E-Government bieten hier wertvolle Innovationsimpulse für eine nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung.
Mit beiden Professuren will die Fakultät für Architektur und Stadtplanung einen Beitrag zur weiteren Stärkung des Forschungsschwerpunktes 'Nachhaltiges Planen und Bauen, Landnutzungs- und Ressourcenmanagement' an der FH Erfurt leisten."

„Mit der gemeinsamen Professur bündeln die Universität Erfurt  und die Fachhochschule Erfurt ihre Kompetenzen im Fachgebiet der Digital Humanities über die Disziplinen und Institutionen hinweg und schaffen einen zentralen Knotenpunkt für gemeinsame Aktivitäten in diesem wichtigen Zukunftsfeld. Beide Institutionen tragen im interdisziplinären Handlungsfeld Hybride Bildungs- und Kommunikationsräume dazu bei, Menschen und Technologien im Kontext von digitalen Entwicklungen zu sehen, gemeinsame Lehr- und Forschungsformate (hybrid, analog, digital) zu entwickeln und darauf aufbauend Innovationen mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung zu erzeugen sowie idealerweise auch Ausgründungen zu unterstützen.“, so Prof. Dr.-Ing. Steffen Avemarg.

Prof. Erik Findeisen erklärt: „Mit der Professur „Digitalisierung für nachhaltige Landnutzung“ stärkt die Fachhochschule Erfurt im Querschnittsfeld „Klima- und Ressourcenschutz sowie Nachhaltigkeit“ fachrichtungsübergreifende Kompetenzen. Das ist gerade für das ländlich geprägte Thüringen und die hier erforderlichen Transformationsprozesse im Sinne einer langfristigen Nachhaltigkeit, eines proaktiven Klimaschutzes und einer zukunftsweisenden Strukturverbesserung von hohem Wert. Die Attraktivität und Wirkung der praxisnahen Studiengänge und angewandten Forschung der Fachhochschule Erfurt können auf diesem Wege weiter qualifiziert und die Aspekte der erforderlichen Digitalisierung der Gesellschaft intensiver gestärkt werden.“

 

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