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IBIT - Institut für bauwerksintegrierte Technologien

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INNOSEG

INNOSEG ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das im Rahmen des Programms "Unternehmen Region - InnoRegio" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Das Projekt ist am IBIT - INIT Bautronic Institut des Fachbereiches Gebäudetechnik und Informatik der Fachhochschule Erfurt angesiedelt. Durch Kooperationen mit dem Unternehmens-Netzwerk des INIT e.V., der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Technischen Universität Ilmenau, der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Fachhochschule Jena werden Kompetenzen der Region gebündelt. Die interdisziplinäre Ausrichtung stellt eine ganzheitliche Themenbearbeitung im Bereich der nutzerorientierten Optimierung von Stoff- und Energieflüssen in Gebäuden sicher.

Der Sitz des Projektes ist im Fachbereich Gebäudetechnik und Informatik der Fachhochschule Erfurt.

Untersuchungsgegenstand

Untersuchungsgegenstand des Projektes sind die Energie- und Stoffströme in einem Gebäude, ihre Interdependenzen, ihre Auswirkungen auf den Nutzer sowie die Interaktionen zwischen Technik, bebauter Umwelt und Bewohner. Dabei werden bestehende Algorithmen der Gebäudeautomation durch Simulation und Experimente zielgerichtet in Hinblick auf die zu erhebenden Benutzerbedürfnisse optimiert.
Über die Untersuchungen moderner Gebäudeautomations-Hard- und Software hinaus stellt die Erforschung von Praxisobjekten im Büro- und Wohnkontext ein wesentliches Element des Forschungsvorhabens dar, in dessen Kontext neben Messungen, Simulationen und Monitoring auch Nutzerbefragungen realisiert werden.

Nutzen

Vor dem Hindergrund steigender Energiepreise soll herausgefunden werden, wie die einzelnen Faktoren (Automatisierungs- und Anlagentechnik, bauphysikalische Eigenschaften des Gebäudes, Bedürfnisse und Verhalten des Benutzers) so aufeinander abgestimmt werden können, dass der Energieeinsatz minimiert wird. Um dabei eine ganzheitliche Betrachtung sicher zu stellen, sind verschiedene Fachbereiche durch je einen Mitarbeiter im Projekt vertreten. Dies ermöglicht eine unmittelbare und zielorientierte Zusammenarbeit bei gemeinsam durchgeführten Befragungen, Messungen und Experimenten. Bei Simulationen werden Gewerke übergreifend die bau- und anlagentechnischen Zustände sowie die dazugehörigen Steuerungs- und Regelungsaufgaben der Gebäudetechnik zusammengefasst. Dabei erfolgt die Nutzung von Synergieeffekten einzelner Anlagenteile sowie eine Bewertung der Funktionszuverlässigkeit von einzelnen Komponenten bis zur Gesamtanlage. So soll eine Optimierung der klassischen Haustechnik und Integrierung neuer Technologien erreicht werden. Durch die Vernetzung der Komponenten und besonders durch die Ein- und Anbindung an interne und externe Netzwerke ergibt sich eine neue Qualität der Anwendungsmöglichkeiten. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, werden neben den verschiedenen Faktoren auch verschiedene Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet. So z.B. die Bauphase mit ihren Kommunikationsprozessen und die Nutzungsphase mit den unterschiedlichen Interessen von Bewohnern und Betreibern. Dabei liegt diesen Untersuchungen ein Mensch-Umwelt-Modell zugrunde, welches die verschiedenen Faktoren zum Individuum mit seinen Einstellungen, Bedürfnissen und Werten in Beziehung setzt. Besonders das unterschiedliche Empfinden gleicher Umweltfaktoren und das mehr oder weniger energiesparende Verhalten sind dabei von großem Interesse.

Die verschiedenen Untersuchungen und Studien sollen schließlich in einer Datenbank münden. Diese soll ein Gebäudemodell mit Gebäudestruktur enthalten, dem der Aufbau und die funktionalen Eigenschaften von Gebäudeteilen und Geräten sowie Nutzerparametern zugeordnet sind. Durch die Darstellung in einer relationalen Datenbank und die Verwendung von Techniken der Datenanalyse und Anfrageverarbeitung wird sichergestellt, dass auch zukünftige Anwendungen auf die gespeicherten Daten zugreifen können. So soll die INNOSEG-Datenbank als Grundlage für weitere Projekte dienen.

I nterdisziplinäre
N utzerorientierte
N achhaltige
O ptimierung von
S toff- und
E nergieflüssen in
G ebäuden


interaktion_mensch_bebaute_umwelt





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