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IBIT - Institut für bauwerksintegrierte Technologien

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Optimierter hydraulischer Abgleich

OHA! - Optimierter hydraulischer Abgleich - ist ein Forschungsvorhaben, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aus Mitteln des PROgrammes "Förderung der Erhöhung der INNOvationskompetenz mittelständischer Unternehmen" (PRO INNO II) finanziert wird. Es ist ein Kooperationsprojekt zweier mittelständischer Unternehmen und der Fachhochschule Erfurt mit dem Ziel, die Hydraulik wärme- und kältetechnischer Anlagen zu optimieren.

Das Gesamtvorhaben gliedert sich in drei Teilprojekte, von denen die Fachhochschule Erfurt die "Ermittlung von Hydraulikkennzahlen für Pumpen, Armaturen und Heizkörper" übernommen hat. Das Teilprojekt ist am IBIT-INIT Bautronic Institut des Fachbereiches Gebäudetechnik und Informatik der Fachhochschule Erfurt angesiedelt. Die für die Forschungen notwendigen Prüfobjekte werden von weltweit führenden Pumpen- und Armaturenherstellern zur Verfügung gestellt.

Kooperationspartner

Die Zielstellung für das Gesamtprojekt liegt in der Erarbeitung eines ganzheitlichen Dienstleistungkonzeptes zur Optimierung der Hydraulik in wärme- und kältetechnischen Anlage. Es sollen effiziente Verfahren zur Verbesserung unzureichender hydraulischer Zustände in neu errichteten und bestehenden ANlagen entwickelt werden.

Für die Konzeptentwicklung ist es erforderlich wichtige hydraulische Kenngrößen unter Laborbedingungen zu emitteln und die entwickelten Verfahren zu überprüfen. Die Kontrolle der Verfahren wird sowohl durch Laborexperimente an der Fachhochschule Erfurt als auch durch Feldversuche an bestehenden Anlagen erfolgen.

So soll beispielsweise untersucht werden, in wie weit derzeit verfügbare elektronisch geregelte Kreiselpumpen auch als Sensoren zur Erfassung der notwendigen hydraulische Kennwerte für die Leistungsregelung von Wärme- oder Kälteversorgungsanlagen nutzbar sind

Um die Laboruntersuchungen durchführen zu können, hat die Fachhochschule Erfurt einen Hydraulikprüfstand entwickelt und errichtet, auf dem normkonforme Messungen an Pumpen sowie Armaturen möglich sind.

Nutzen

Ausgehend von der Zielstellung des Gesamtvorhabens soll das Projekt wesentlich zur Optimierung des Energieverbrauches von wärme- und kältetechnischen Anlagen beitragen. Dies kann nur erreicht werden, wenn dem Verbraucher ein dem Wärme- oder Kältebedarf angepasster Massenstrom zugeführt wird. Die praktischen Erfahrungen zeigen jedoch, dass insbesondere in bestehenden Anlagen diesbezüglich ein enormer Nachholbedarf besteht. Obwohl ausreichende theoretische Grundlagen vorliegen, ist der überwiegende Teil der betriebenen Anlagen hydraulisch nicht korrekt abgeglichen und eine optimale Leistungsregelung der Anlagen damit nicht möglich.

Mit der Nutzung elektronisch regelbarer Pumpen als Regelorgan eröffnen sich neue Wege zur einfachen und energetisch günstigen Leistungsregelung von Wärmeversorgungsanlagen. Auf den Einsatz von Armaturen zur Prozessregelung könnte teilweise oder ganz verzichtet werden. Neben der möglichen Reduzierung des Wärme-, Kälte- und Elektroenergieverbrauches würde sich eine Senkung von Investitionskosten ergeben.

oha!

Kontakt

Fachhochschule Erfurt
Fak. Gebäudetechnik und Informatik
IBIT

Altonaer Straße 25
99085 Erfurt

Tel. 0361 - 6700 521
Fax 0361 - 6700 780

Projektleiter:  
Prof. Dr.-Ing. Dietrich Voß

Ansprechpartner:
René Stang


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