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BMBF-Verbundforschungsprojekt HeatResilientCity II: Hitzeanpassung urbaner Gebäude- und Siedlungsstrukturtypen - Akteursorientierte Umsetzungsbegleitung zur Stärkung der Klimaresilienz und Gesundheitsvorsorge

Transformation durch Governance-Innovationen, Sharing-Ansätze in der Wohnungswirtschaft und Gesundheitsstrategien in hitzebelasteten Quartieren


Im Rahmen des Forschungsprojekts HeatResilientCity II werden Praxis-Akteure befähigt, die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen an sommerliche Hitze zu forcieren und zu verstetigen. Es baut dabei auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts HeatResilientCity auf, das wirksame, sozial gerechte und nutzerakzeptierte Anpassungsmaßnahmen entwickelte und derzeit umsetzt. Zudem wurden wesentliche Akteure, Treiber und Hindernisse von Anpassungsmaßnahmen an Hitze identifiziert, die im Folgeprojekt ebenfalls vertieft analysiert werden. Auf dieser Wissensbasis, die in HeatResilientCity II auf der Ebene von verschiedenen Gebäude- und Siedlungsstrukturtypen erweitert und generalisiert wird, sollen Praxis-Akteure passgenau beraten und qualifiziert werden. Das Wissen wird in bestehenden und neu zu schaffenden Netzwerken etabliert. Das Verbundprojekt HeatResilientCity II setzt dabei auf das bewährte Konsortium, das um Partnerinnen und Partner aus dem Bereich der Gesundheitsprävention erweitert wird.

Das ISP ist Verbundpartner des Forschungsprojekts und wird federführend die Thematik Governance-Innovationen, Sharing-Ansätze in der Wohnungswirtschaft und Gesundheitsstrategien in hitzebelasteten Quartieren betrachten. Dabei werden die ressortübergreifende Zusammenarbeit kommunaler Verwaltungsakteure und die Integration von bislang vernachlässigten Interessen in Klimaanpassungsbelange an Hitze anhand der Fallbeispiele Erfurt und Dresden praxis- und umsetzungsorientiert untersucht sowie wissenschaftlich begleitet. Die Forschungsergebnisse des Vorgängerprojekts HeatResilientCity zu Umsetzungs- und Kommunikationshemmnissen werden durch die Systematisierung typischer Aufgaben und die Entwicklung abgestimmter Entscheidungswege für Klimaanpassung an Hitze erweitert. Die Unterstützung des Aufbaus eines Gesundheitsnetzwerks „Hitzeprävention“ leistet dabei neben einer Bedarfsanalyse von wohnungswirtschaftlichen Gemeinschaftseinrichtungen für die Abkühlung vulnerabler Bewohnergruppen einen innovativen Beitrag in Richtung der Umsetzung bestehender Kenntnis- und Wissensstände sowie einer effizienteren Implementierung und Umsetzung von Hitzeanpassungsmaßnahmen.

Die wissenschaftlichen Beiträge des ISP verfolgen folgende wesentliche Zielstellungen:

  • Effizientere Gestaltung der Governancestrukturen (Kooperationsstrukturen der staatlichen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure) durch Abbau von Umsetzungs- und Kommunikationshemmnissen und systematisches Umsetzungsreporting der Handlungsempfehlungen aus HeatResilientCity
  • Weiterentwicklung von Handlungsgrundlagen und -optionen für Klimaanpassungsstrategien von Kommunen durch Systematisierung typischer Aufgaben zur Hitzevorsorge sowie der Entwicklung abgestimmter Entscheidungswege in der ämterübergreifenden Zusammenarbeit
  • Entwicklung bedarfsgerechter, innovativer, gemeinschaftlich genutzter und sozial gerechter hitzeresilienter Infrastrukturen von Wohnungsunternehmen
  • Ermittlung von Potenzialen zur erfolgreichen Integration von Gesundheitsbelangen anhand der wissenschaftlichen Begleitung des Aufbaus eines präventiven Gesundheitsnetzwerks
  • Fachliche und wissenschaftliche Begleitung der Erstellung eines anwendungsorientierten Manuals für Gesundheitsakteure und die quartiersbezogene Frühintervention bei Hitzeereignissen

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger: DLR Projektträger (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)
Laufzeit: 02.2021 - 01.2023


Informationen zum Vorgängerprojekt HeatResilientCity

Verbundpartner


Projektbearbeitung

ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt:

Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Heidi Sinning

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Renate Hermann M.Sc.

Anschrift:
Altonaer Straße 25 (Haus 12)
99085 Erfurt

Verbundpartner

IÖR - Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.
LHD - Landeshauptstadt Dresden
LHE - Landeshauptstadt Erfurt
TUD - Technische Universität Dresden
HTW - Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
EWG - Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG
WBG - Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft eG

 

Projektwebsite

http://heatresilientcity.de/

 

Bürgerberichte | HRC I

Ergebnisse der Online-Befragung "Platz nehmen - auch bei Hitze!" in Erfurt

Ergebnisse der Online-Befragung "Heiß, heißer, Haltestelle?" in Dresden

"Heiß, heißer, Haltestelle?" - Fragen und Antworten

 

Publikationen | HRC I

Beitrag "Cool Down Cities" PDF-Datei

Beitrag "Hitzeresiliente Städte und Quartiere" PDF-Datei

 

Presseartikel | HRC I

Pressemitteilung der FH Erfurt, 27.08.2020

Radio F.R.E.I., 18.08.2020

MDR-Fernsehen, 05.08.2020

MDR Thüringen Journal, 03.08.2020

Pressemitteilung der FH Erfurt, 29.07.2020

Mitteilung Stadt Dresden,16.07.2020

Redaktionsgespräch Radio F.R.E.I., 03.02.2020

Artikel Thüringer Landeszeitung, 28.01.2020

Artikel Thüringer Allgemeine, 02.12.2017


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