Fachhochschule Erfurt

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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Studium und Prüfungen

Das Hochschulrahmengesetz (HRG, § 2 Abs. 4) und das Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG, § 49 Abs. 3) besagen, dass die Chancengleichheit Studierender mit Behinderung oder chronischer Erkrankung im Studium und in den Prüfungen von den Hochschulen gewahrleistet werden soll.
Entstehen durch eine chronische Erkrankung, Behinderung oder Teilleistungsstörung organisatorische, zeitliche oder sonstige Probleme mit den Anforderungen von Studien- oder Prüfungssituationen, kann durch

  • formlosen Antrag
  • Vorlage eines ärztlichen oder gleichwertigen Attests, das die Auswirkungen der Behinderung auf das Studium und mögliche Modifikationen darlegt,

ein Nachteilsausgleich beantragt werden.

Nachteilsausgleiche können für Prüfungen und Leistungsnachweise beantragt werden. Dabei handelt es sich nicht um eine Besserstellung einzelner Studierender, sondern um eine individuell an behinderungsbedingte Einschränkungen angepasste und bedarfsgerechte Gestaltung des Studiums und der Prüfungen. Dies können z.B. Modifikationen von Prüfungszeit, -ort und -dauer sein. Grundsätzlich sollten gleichwertige Bedingungen gegenüber anderen Studierenden gegeben sein.
Wichtig ist, dass der Nachteilsausgleich vor einer Prüfung beantragt und vom zuständigen Prüfungsamt bewilligt wird. Nachteilsausgleichende Maßnahmen dürfen sich nicht auf die Bewertung von Studien- und Prüfungsleistungen auswirken und nicht in Leistungsnachweisen oder Zeugnissen dokumentiert werden.


Hierzu berät der Beauftragte für die Belange Studierender mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung.


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