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IBIT - Institut für bauwerksintegrierte Technologien

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Thema

Entwicklung einer Klassifizierungssystematik für gebäudetechnische Anlagenkomponenten als Planungsgrundlage für das technische Monitoring und die Betriebsüberwachung


Hintergrund und Motivation

Neben Fehlfunktionen von gebäudetechnischen Einzelkomponenten sind gerade Fehlerszenarien, die auf Ebene der Gesamtanlage auftreten können, zumeist nur auf Grundlage einer umfangreichen Datenlage und geeigneter Diagnosemethoden zu entdecken. Für die Datenerhebung ist die Durchführung eines technischen Monitorings (TMon, VDI 6041) erforderlich. Dabei kann das TMon innerhalb der Gebäudeautomation, unter Nutzung der Daten aus der GA und zusätzlicher Sensorik oder als vollkommen eigenständiges System aufgebaut sein. Weiterhin besteht ein Unterschied darin, ob ein TMon im Rahmen einer Bestandssanierung nachgerüstet oder im Rahmen eines Neubaus bereits in frühen Planungsphasen konzeptioniert wird. Für beide Maßnahmen ist aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, bereits vorhandene oder für Grundfunktionalitäten wie regelungstechnische Vorgänge, Überwachungsmaßnahmen oder zur Energieverbrauchsabrechnung benötige, technische Strukturen der Gebäudeautomation (Messtechnik und Datenverarbeitung) zu nutzen. Gerade die Potentiale dezentraler Komponenten sollten mit berücksichtigt und für die Weiterverarbeitung in der zentralen Gebäudeleittechnik genutzt werden. Hierzu zählen bspw. Regelventile, Pumpen, Wärmeerzeugern, etc. die über eine entsprechende „dezentrale Intelligenz“ und standardisierte Datenschnittstellen verfügen. Im Rahmen des Forschungsprojektes „MFGeb – Methoden zur Fehlererkennung im Gebäudebetrieb“, welches derzeitig vom IBIT Institut der Fachhochschule Erfurt bearbeitet wird, sollen verschiedene Methoden zur Fehlererkennung und –diagnose (FED) in gebäudetechnischen Anlagen untersucht und dokumentiert werden. In diesem Zusammenhang wird eine standardisierte Verfahrensweise zur Planung betriebsüberwachender Maßnahmen erarbeitet. Hierfür ist die Kenntnis über die Datenlage in Bestands- und Neuanlagen maßgeblich. Eine Fragestellung dabei ist, inwiefern bereits in frühen Phasen der Anlagenplanung bzw. vorhandener technischer Dokumentationen eine ausreichende Planungsgrundlage für die Betriebsüberwachung generiert werden kann. Ziel ist es eine möglichst große Schnittmenge bei der Nutzung von Gebäudeautomationsstrukturen für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Gebäudetechnik, das TMon und die FED-Methoden zu erreichen.


Aufgabenstellung

Allgemeine Komponenten der Gebäudetechnik sollen hinsichtlich ihrer Ausstattungsmerkmale wie bspw. vorhandene:

  • Mess- und Regelungstechnik,
  • virtuelle und physische Datenpunkte,
  • Datenschnittstellen für die GLT,
  • Funktionen für die Erkennung und Störungsmeldung fehlerhafter Betriebszustände

gemäß aktuellem Stand der Technik und einer Abschätzung der Marktrelevanz untersucht und dokumentiert werden. Hierfür sollen eine Kategorisierung der relevanten Merkmale und geeignete Beschreibungsmittel wie Tabellen und Formblätter erarbeitet werden. Ziel ist es auf dieser Grundlage eine allgemeine Klassifizierungssystematik mit ausreichender Abstufung für eine möglichst breite und allgemeingültige Anwendung zu entwickeln. Die Auswahl der zu betrachtenden Komponenten findet in Absprache mit dem IBIT statt und kann nach individuellen Wünschen angepasst werden.


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Kontakt

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Fak. Gebäudetechnik und Informatik
IBIT

Altonaer Straße 25
99085 Erfurt
Haus 12, 2.OG

Ansprechpartner:

Patrick Müller, M.Eng.
Raum 12.2.12
Tel. +49 361/6700-521
patrick.mueller@no - spam.fh-erfurt.de



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