Fachhochschule Erfurt

Startseite FHE

Seitennavigation

Springen Sie direkt zu einem der folgenden Seitenbereiche:


Auswahl Sprache, Layout und Schriftgröße


Institut Verkehr und Raum

Hauptnavigation


SIC! - SUSTRAIN IMPLEMENT CORRIDOR

Anlass

  • Die EU erweitert sich um Regionen mit 75 Mio. Einwohnern
  • Große Entfernung zum Kernraum
  • Verstärkung regionaler Disparitäten
  • Konzentration des Wachstums im Kernraum
  • Große Kosten für den Infrastrukturausbau

Mit der EU-Osterweiterung (und einem Bevölkerungszuwachs von ca. 75 Mio. Einwohnern) werden die sozialen und ökonomischen Disparitäten zwischen Westeuropas "blauer Banane" (als die bisher einzige globale ökonomische Region von Bedeutung) und den Beitrittsländern nicht verschwinden, sondern sich erheblich verschärfen. Die wachsenden Verkehrsströme in Ost-West-Richtung werden die Verkehrssituation in den dicht besiedelten Regionen Westeuropas noch verschlechtern, wenn es nicht gelingt, die transeuropäischen Korridore in Richtung Ost- und Südosteuropa den veränderten Bedingungen anzupassen.

Beschreibung und Ziel

Die Arbeiten knüpfen unmittelbar an die Ergebnisse des INTERREG II C-Projektes "Sustrain" (Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung entlang des EU-Korridors IV Berlin - Dresden - Prag - Brünn - Wien - Bratislawa - Budapest an. Es sollen die dort aufgezeigten Chancen als Folge der EU-Osterweiterung und des Verkehrswegeausbaus für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen genutzt werden.

Im Zentrum der Untersuchungen stehen damit die transnationalen Verkehrsnetze in Mittel-deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich, wie sie sich aus Sicht der Raumordnung nach der EU-Osterweiterung zum Nutzen der Regionen entwickeln müssen.

Folgende Schwerpunkte sind vorgesehen:

  • Darstellung der raumordnerischen Wirkungen eines qualifizierten transeuropäischen Verkehrswegeausbaus im regionalen, nationalen und gesamteuropäischen Kontext
  • Auswahl und Bewertung potentieller Verkehrskorridore für eine Neubestimmung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) im CADSES-Raum (Central European, Adriatic, Danubian and Southeastern European Space)
  • Ableitung von Maßnahmen zur optimalen Gestaltung des TEN und zur Nutzung der Chancen dieser Infrastrukturen für die regionale Entwicklung (z.B. Sicherung der Standortvorteile ostdeutscher Regionen hinsichtlich einer verbesserten Erreichbarkeit der ost- und südosteuropäischen Märkte)
  • Überprüfung aller vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihre raumordnerische Priorität und ihre Finanzierbarkeit.
Karte des Projektgebietes im CADSES-Raum
Karte des Projektgebietes im CADSES-Raum

Ergebnisse

  • Definition von Standards für die Verkehrsinfrastruktur, die zur gesamtwirtschaftlichen Ent-wicklung des Untersuchungskorridors und seiner Zubringer notwendig ist
  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur Zusammenführung der unzusammenhängenden Eisenbahnen (Netzwerkentwicklung)
  • Vorschläge für konkrete Finanzmodelle zur Umsetzung der notwendigen Verkehrsinfrastrukturen (Stichwort "Bankable paper" als Dokument mit detailliert aufgeführten Chancen und Risiken von Investitionen in große Infrastrukturprojekte)
  • Entwicklung von Finanzmodellen im Rahmen von Private-Public-Partnerships zur schnellen Realisierung der vorgeschlagenen Infrastrukturinvestitionen
  • Etablierung eines hochrangig besetzten transnationalen Transport Steering Committees, das die Abstimmung und politische Akzeptanz der fachlichen Vorschläge insbesondere im Zusammenhang mit PPP gewährleisten soll "
  • Schaffung eines übergeordneten Informationssystems mit den Möglichkeiten eines zukünftigen Monitoring Systems

© 2007-2015

www.fh-erfurt.de/index.php?id=1248

 

OK

Hinweis
Diese Website verwendet (essentielle) Cookies. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung