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Institut Verkehr und Raum

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Kleinräumige Kosten- und Erlösprognose des öffentlichen Straßenpersonennahverkehrs Prognosehorizont 2007 bis 2015

Der öffentliche Straßenpersonennahverkehr (StPNV) ist in vielen ländlichen Regionen Deutschlands von deutlichen Nachfragerückgängen geprägt. Diese beständige Verringerung der Nutzung ist außer einem sich ändernden Mobilitätsverhalten, überwiegend auch dem demografischen Wandel und der deutlichen Reduzierung der Fahrplanleistung zuzuschreiben. Da die gesellschaftlichen Veränderungen sich fokussiert auf die junge Bevölkerungsgruppe und somit meist unmittelbar auf die (Fahr-) Schülerzahlen auswirken, ist ein Nachfrageeinbruch insbesondere bei den besonders erlösrelevanten Ausbildungsverkehren zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund einer angestrebten Eigenwirtschaftlichkeit von Verkehrsleistungen und dem sich abzeichnenden Trend der Einnahmereduzierung bei unverändert hohen Fixkostenanteilen, ist eine kontinuierliche Steigerung des Kostendeckungsbeitrages durch Fahrgeldeinnahmen in Frage gestellt.

Anhand eines Prognoseverfahrens, welches sowohl die Kosten- als auch die Erlösseite berücksichtigt, galt es daher, die Wirtschaftlichkeit des öffentlichen Straßenpersonennahverkehrs in einem durch den demografischen Wandel besonders geprägten Landkreis zu ermitteln und zu bewerten. Auf Grundlage von Unternehmenskennzahlen, die die Kosten- und Erlössätze der letzten fünf Jahre widerspiegeln, wurden in einem ersten Bearbeitungsschritt zwei Prognosemodelle entwickelt.

1. Kostenmodell – bestehend aus den Parametern:
• variable Kosten (Kraftstoff- und Fahrpersonalkosten)
• Vorhaltekosten (Abstell-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten)
• allgemeine Kosten (Herstell- und Kapitalkosten)

2. Erlösmodell – bestehend aus den Parametern:
• Fahrgeldeinnahmen des allgemeinen Beförderungsverkehrs
• Fahrgeldeinnahmen des Ausbildungsverkehrs
• Betriebskostenzuschüsse
• gesetzliche Erstattungen

Ein zweiter Bearbeitungsschritt beinhaltet die Fortschreibung des Kosten- und Erlösmodells für den Prognosehorizont 2007 bis 2015. Diesem Schritt liegen unterschiedlich ausgeprägte Szenarien und Prognosedeterminanten (Mobilitätskennzahlen, Teuerungsraten, etc.) sowie die aktuelle regionalisierte Bevölkerungsprognose zugrunde.

Mit Hilfe der Prognoseergebnisse werden Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Folgenabschätzung des demografischen Wandels für regionale Busunternehmen gewonnen und darüber hinaus Strategien bzw. Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von zukunftsorientierten regionalen Verkehrsdienstleistungen entwickelt.

Projektleitung:
M. Gather

Ansprechpartner:
M. Wilde

Laufzeit:
Dez. 2005 - Jan 2006

Projekttyp:
Expertise

Thematik:
Verkehrskonzepte

Methoden:
Verkehrswirtschaftliche Analysen

Auftraggeber:

 

 

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