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Institut Verkehr und Raum

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FloReSt - Flexible Flottenstrukturen im regionalen Straßenpersonenverkehr

Ausgangslage:
Die Unternehmen im öffentlichen Straßenpersonennahverkehr ländlicher Räume stehen seit einigen Jahren unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Gründe hierfür lassen sich folgendermaßen kurz zusammenfassen:

  • Im Zuge der europäischen Liberalisierung werden künftig auch die Verkehrsdienstleistungen im Straßenpersonennahverkehr ausgeschrieben. Die Verkehrsunternehmen müssen sich daher dem europäischen Wettbewerb stellen und auf die Erbringung von marktfähigen Leistungen vorbereitet sein.
  • Die öffentlichen Zuwendungen und Ausgleichszahlungen für die Erbringung der Verkehrsdienstleistungen sind rückläufig. Einnahmeseitig stehen den Verkehrsunternehmen daher tendenziell immer weniger öffentliche Mittel zur Verfügung.
  • Besonders in den neuen Bundesländern sowie in strukturschwachen Gebieten der alten Bundesländer sinkt die Bevölkerungszahl in den ländlichen Räumen kontinuierlich. Hinzu kommt eine gravierende Änderung der Altersstruktur, was u. a. zu erheblichen Rückgängen im Schülerverkehr führt. Hieraus resultieren erhebliche Einnahmeverluste bei den wichtigsten Beförderungsleistungen.

Vorhabenziel:
Inhaltliches Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Planungs- und Handlungsleitfadens für kleine und mittlere Verkehrsunternehmen zur technisch-wirtschaftlichen Bewertung ihrer Flottenstrukturen. Schwerpunkt dieser Planungshilfe ist ein standardisiertes Berechnungsverfahren zur Abschätzung künftiger Erlöse und Kosten auf Basis konkreter unternehmensinterner Leistungs- und Strukturdaten. Ziel dabei ist die Schaffung einer Entscheidungsgrundlage zur künftigen Ausgestaltung einer wirtschaftlich und technisch effizienten Flottenstruktur.
Das Vorhaben soll zusammenfassend drei Fragestellungen beantworten:

  • Wie müssen künftig die Fahrzeuge und Fahrzeugflotten der regionalen Verkehrsunternehmen ausgestaltet sein?
  • Mit Hilfe welcher Modelle des Flottenbetriebs können die fahrzeuggebundenen Fixkostensätze beeinflusst (variabilisiert) werden?
  • Wie können die Verkehrsunternehmen in die Lage versetzt werden, die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Lösungsalternativen eigenständig abzuschätzen?

Arbeitsplanung:

Die Durchführung des Vorhabens erfolgt in enger Zusammenarbeit mit kooperierenden Verkehrsunternehmen sowie Verbänden der Verkehrswirtschaft. Insgesamt sind vier Projektphasen vorgesehen:
Projektphase A: Voruntersuchungen und Projektanlauf
Projektphase B: Analyse der Faktoren und Rahmenbedingungen
Projektphase C: Entwicklung und Bewertung von Lösungsoptionen
Projektphase D: Erstellung des Planungsleitfadens
Eine Analyse der Rahmenbedingungen des Straßenpersonennahverkehrs soll die bestehenden und künftigen Anforderungen an die Verkehrswirtschaft aufzeigen sowie betriebswirtschaftliche Möglichkeiten und Grenzen für den Fahrzeugeinsatz umreißen. Hierauf aufbauend werden Lösungsoptionen und Anforderungskataloge zur künftigen Ausgestaltung von Fahrzeugflotten gemeinsam mit den kooperierenden Verkehrsunternehmen entwickelt und entsprechend den abgegrenzten Anforderungen bewertet. Die Ergebnisse münden in eine Planungshilfe zur technisch-wirtschaftlichen Bewertung von Flottenstrukturen für kleine und mittlere Verkehrsunternehmen, welche als Planungs- und Handlungsleitfaden zur Verfügung gestellt wird.

Die Langfassung der Studie ist als Band 9 der Berichte des Instituts Verkehr und Raum erschienen.

 

Kurzanleitung Berechnungstool

Es wird empfohlen, vor Nutzung des Tools als "Bedienungsanleitung" das zugehörige Handbuch zu lesen, in welchem Vorgehensweise, Nutzungsvoraussetzungen und -hinweise usw. ausführlicher beschrieben werden als an dieser Stelle.

Handbuch Berechnungstool (12.8.2011) - pdf 2 MB, 28 Seiten

Bitte beachten Sie, dass in den Excel-Tabellen Makros verwendet werden, die ggf. aktiviert werden müssen (siehe Handbuch).

Das Tool kann gefüllt mit einigen Beispieldaten heruntergeladen werden. Anhand des Tools mit Beispieldaten ist es möglich, die prinzipielle Funktionsweise auszuprobieren, ohne zuerst Daten eingeben zu müssen. Es wird auf bereits hinterlegte Linien- und Ortslisten zurückgegriffen.

Dazu folgende Hinweise: Im Tool finden sich an mehreren Stellen Buttons "Liste laden" (Orts-, Routen-, Linienliste). Ein Klick darauf füllt die entsprechende Liste, es kann ein Ort/eine Route/eine Linie ausgewählt werden. Durch die Auswahl werden die jeweils hinterlegten Daten angezeigt und können bearbeitet werden.

Im Hauptmenü "Aufwands- und Kostenabschätzung" wird unter "Fahrzeugbedarf" die ermittelte Fuhrparkgröße in Standardlinienbussen angezeigt. Voraussetzung ist, dass die Linienliste geladen und eine Linie bzw. "Gesamtnetz" ausgewählt wurde. Diese Auswahl füllt die Felder der "Aufwands- und Kostenabschätzung" (die Kostensätze, Leistungsdaten usw. werden angezeigt). Es können nun verschiedene Fuhrparkszenarien durchgespielt werden.

Bitte beachten Sie auch die Anleitung zur Vorgehensweise auf der Maske selbst.

Das Excel-Tool befindet sich derzeit in Bearbeitung. Bitte die neueste Version nutzen!

Bitte zuerst die "Tariftabelle" herunterladen und unter genau diesem Namen abspeichern (Berechnungstool und Tariftabelle müssen im selben Ordner abgelegt werden).

Berechnungstool leer (13.04.2013) - xlsm-Format

Berechnungstool mit Musterdaten (13.04.2013) - xlsm-Format

Tariftabelle (9.8.2011) - xlsx-Format

 

Projektleitung:
M. Gather

Ansprechpartner:
C.Stangel
A. Grothmaak
M. Rebstock
S. Sommer

Laufzeit: 
Juli 2008 - Februar 2011

Projekttyp:
Forschungsvorhaben

Thematik:
Demografischer Wandel und Daseinsvorsorge
Verkehrsnachfrage

Methoden:
Kooperative Planungsansätze
Verkehrswirtschaftliche Analyse
Workshops und Konferenzen

Fördermittelgeber:
BMBF

 

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