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Fachrichtung Konservierung und Restaurieung

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Mittelalterliche Wandmalereien (St. Sebald, Nürnberg)

Konservierung und Restaurierung mittelalterlicher Wandmalereien aus St. Sebald, Nürnberg (heute: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg).

Für das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg führte die Erfurter Fachrichtung in den letzten Jahren die Konservierung und Restaurierung mittelalterlicher Wandmalereien aus. Es handelt sich um sechs Fragmente (GNM 1081) einer „Kreuztragung Christi“.
Um 1430 im Chorumgang von St. Sebald, Nürnberg, auf Kalkputz in Tafelmalerei-ähnlicher Technik  ausgeführt (Abb.5), wurden sie 1473 übermalt und erst 1903 wieder entdeckt. Die in strappo-Technik abgenommenen Teile gelangten 1924 ins Germanische Nationalmuseum, Nürnberg. Ihre willkürliche Anordnung und Montage in einem Gipsbett (Abb.1 - 3) legten eine Trennung in Einzelsegmente nahe. Es folgte die rückseitige Dünnung der schweren Gipsbettung. Bei dem Fragment „Christus mit Dornenkrone“ wurde diese komplett entfernt und hiermit die Möglichkeit geschaffen, die strappo-bedingten, schuppenartigen Verwerfungen der Oberfläche etwas zu ebnen (Abb. 4)
Die Montage der einzelnen Malereien erfolgte über eine Interventionsschicht auf Aerolamplatten (Abb.11). Für die museale Präsentation ergibt sich hiermit die Möglichkeit individueller Anordnung der Fragmente (Abb.12). Nach Oberflächenreinigung und partieller Entfernung der Übermalungen erfolgte eine zurückgenommene Fehlstellenbehandlung, welche der reduzierten Bildschicht (durch den Strappo) und dem fragmentarischen Bestand der Malereien Rechnung trägt (Abb.6-10 und 14-15). Publikation der Restaurierungsarbeiten vorgesehen.

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