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Fachrichtung Konservierung und Restaurieung

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Technisches Kulturgut

Ab Wintersemester 2017/18 wird im Bachelor-Studiengang als neuer Studienschwerpunkt die Konservierung und Restaurierung von Technischem Kulturgut angeboten. Informationen zu diesem Studienschwerpunkt finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war des technische Kulturgut –bis auf wenige Ausnahmen- unliebsamer Bestandteil in Sammlungen und Depots. Damit nicht genug, wenn eine Präsentation erfolgte, dann  grundsätzlich mit einem neuen Anstrich, der zumeist weit vom Original entfernt war und auch zugleich die letzte Gebrauchsspur sorgsam überdeckte.

Beginnt die Zeitrechnung für das „technische Kulturgut“ dem Grunde nach im Jahre 1711 mit der Erfindung der Dampfmaschine? In jedem Fall kann diese Erfindung als „Mutter des technischen Kulturgutes“ durchaus verstanden werden.
Zum technischen Kulturgut zählt nicht nur das Industriedenkmal mit seinen Maschinen und Anlagen sowie die persönlichen Gebrauchsgegenstände der die Maschinen und Anlagen bedienenden Menschen, sondern auch Fahrzeuge aller Art, Anlagen zur Energiegewinnung, des Bergbaus und der Lebensmittelindustrie bis hin zu seriell gefertigten technisch geprägten Alltagsgegenständen. Die Aufzählung, was alles unter das Dach des technischen Kulturgutes gehört, würde vermutlich ein ganzes Telefonbuch füllen. Letzteres wird es aber wohl auch in naher Zukunft nicht mehr geben.

Dabei sind die Geräte und Anlagen nicht selten auch von einem hohen gestalterischen Anspruch. Naturgemäß sind Eisen- und Nichteisenmetalle die hauptsächlich verwendeten Materialien beim technischen Kulturgut, gleich ob beschichtet oder unbeschichtet. Aber auch die Materialen Holz, Glas, Leder, Textilen, Stein, Keramik und Kunststoffe gehören dazu.
Diese Materialvielfalt wird in diesem Studienschwerpunkt vereint, indem in der bewährten interdisziplinären/fachübergreifenden Zusammenarbeit die verschiedenen Studienschwerpunkte genutzt werden können.

Ein wesentlicher Lehrinhalt wird die Materialkunde, die Herstellungskunde und die Konservierungsmöglichkeiten von technischem Kulturgut sein. Der Blickwinkel der Objektbearbeitung wird aber immer auch auf die Nutzungsgeschichte ausgedehnt werden. Diese industriegeschichtlichen und soziologischen Aspekte sind untrennbar mit dem technischen Kulturgut verbunden.
Hier gilt es objektbezogen nach der Nutzung, der Nichtnutzung, der Übernutzung und der Zweitnutzung zu forschen und diese in den Kontext zum Hersteller und dem Nutzer zu bringen.
Wird das Objekt an seinem ursprünglichen Standort bearbeitet, wird die Frage der Behandlungsmöglichkeiten im Kontext der Umgebung des Objektes immer eine wesentliche Rolle spielen.
Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Studienschwerpunkt die Frage nach einer möglichen Wiederinbetriebnahme, der Reaktivierung, die in Abhängigkeit vom Gegenstand und den Vorstellungen des Eigentümers immer wieder neu diskutiert werden muss.

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