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Feierliche Verabschiedung der BA- und MA-Absolvent*innen Stadt- und Raumplanung

Die Absolvent*innen der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung
Die Absolvent*innen der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung

Am vergangenen Freitag, 15.10. wurden - mit entsprechenden Auflagen - 52 Bachelorabsolvent*innen des Studienganges Stadt- und Raumplanung_Fundamente, sowie 13 Masterabsolvent*innen des Studienganges Stadt- und Raumplanung_Positionen gebührlich, im großen Saal auf dem Campus der Fachhochschule Erfurt verabschiedet.

Nach einer Begrüßung durch Prof.in Yvonne Brandenburger - Vizepräsidentin für Forschung und Transfer - folgte Gastredner Dr.-Ing. Bertram Schiffers, seit 2015 Projektleiter bei der Internationalen Bauausstellung Thüringen. In seinem Vortrag lobte er zunächst das Durchhaltevermögen der Studierenden, unter den erschwerten Bedingungen, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Thematisch stünden derzeitige Planungen und der begrenzte Boden im Spannungsfeld zwischen Klimawandel und Kapital von Investoren. Gleichzeitig gelte es dem Gemeinwohl gerecht zu werden und nicht zuletzt die baurechtlichen Aspekte zu berücksichtigen. Die Entwicklung der Städte gehe nun von der autogerechten zur handygerechten Stadt. Parallel dazu müsse aber auch die analoge Weiterentwicklung öffentlicher Räume mitgedacht werden. Die Absolventen seien aufgefordert im Berufsleben die richtige Flughöhe zu finden und den Horizont nicht aus den Augen zu lassen.

In seinem Rück- und Ausblick wies anschließend Prof. Reinhold Zemke, Dekan der Fakultät, darauf hin, dass es sich bei den Absolvent*innen um die ersten beiden Jahrgänge handle, die von der Pandemie-bedingten Online-Lehre voll getroffen wurden und über die Hälfte ihrer Studienzeit vor dem Rechner zugebracht hätten. Im Berufsleben stünden den Absolvent*innen nun aber fast alle Türen offen, da Aufgaben im Bereich der Stadt- und Raumplanung zunähmen und es gleichzeitig weniger qualifizierte Planende gäbe. Insbesondere die Aufgaben des Klimawandels würden sie bis zum Ende ihres Berufslebens begleiten, auch Aushandlungs- und Diskussionsprozesse um Zuwanderung seien eine wichtige Herausforderung.

Die besten Bachelorarbeiten erarbeiteten Pascal Huchzermeier, Helene Oettel und Josy Pechstädt, die beste Masterarbeit verfasste Pascal Wagenschwanz. Diese Abschlussarbeiten wurden mit Buchpreisen, gestiftet von den Verlagen Dorothea Rohn und W. Kohlhammer gewürdigt. Für die Jahrgangsbeste des BA-Studienganges Anne-Sophie Hofmann, sowie die Jahrgangsbeste des MA-Studienganges Luisa Schlosser, wurde vom Informationskreis für Raumplanung (IfR) als besondere Anerkennung eine Jahresmitgliedschaft mit einem Abo der Zeitschrift „RaumPlanung“ gesponsert. Der Vorsitzende des Förder- und Alumnivereins der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung (SuRban), Stefan Andres, zeichnete außerdem Pascal Huchzermeier für seine besonders kreative, innovative und überzeugende Masterabschlussarbeit mit einer einjährigen Vereinsmitgliedschaft aus.

Der feierliche Anlass sei zugleich auch ein „etwas trauriger Moment, da man sich von vielen Studierenden nun verabschieden müsse“, so Prof. Doris Gstach, Moderatorin der Veranstaltung. Man hoffe, dass die Absolvent*innen auch nach Eintritt ins Berufsleben in Kontakt mit dem Studiengang verblieben.

Die musikalische Ausgestaltung der Verleihung übernahm das Zwillingsduo Baumbach mit Querflöte und Gitarre aus Weimar, welches schwungvoll den Auftakt übernahm und das Programm begleitete.