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Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Soziale Arbeit

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Masterstudiengang Internationale Soziale Arbeit

Globale Verantwortung und Handeln in grenzüberschreitenden Verflechtungen über Nationalstaaten hinweg bilden angesichts der Globalisierung und höheren Reflexivität von Sozialer Arbeit einen immer wichtigeren Bestandteil von Disziplin und Profession. Soziale Arbeit als die reflexiv soziale Unterstützung und Hilfe bei der alltäglichen Lebensführung von Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen hat sich zu einem Feld entwickelt, in der nationalstaatliche Grenzziehungen sowohl auf der Seite sozialpolitischer Herausforderungen als auch bei der Entwicklung transnationaler Angebote und Trägerstrukturen durch grenzüberschreitende Kontexte ergänzt oder gar verdrängt werden. Dabei wird die Verschmelzung lokaler, nationaler und globaler Handlungsansätze zunehmend Grundvoraussetzung für jede nachhaltige Praxis Sozialer Arbeit.

Eben diese Verschmelzung des Lokalen und Globalen einer nachhaltigen Praxis Sozialer Arbeit ist zentraler Ansatzpunkt des transnational orientierten Studiengangs. Alleinstellungsmerkmal ist die didaktische Verbindung von theoretischer Analysefähigkeit und praktischer Handlungsorientierung. So wird Internationale Soziale Arbeit nicht nur verstehbar, sondern Studierende entwickeln aus der Urteils- auch Handlungsfähigkeit in der Praxis Sozialer Arbeit.

Der Studiengang richtet sich an Studierende, deren Interesse an Sozialer Arbeit nicht allein auf das Beschreiben gesellschaftlicher Entwicklungen in internationalen Zusammenhängen gerichtet ist, sondern bietet darüber hinaus die Entwicklung von Fachkompetenz zur konkreten sozialarbeiterischen Unterstützung von Menschen bei der Bewältigung global begründeter Herausforderungen im lokalen Kontext.
Unter Berücksichtigung sowohl der Interessen unserer Studierenden wie auch der Bedarfe unserer internationalen Ansprechpartner liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des Masterstudienganges auf

  • der Menschenrechtsarbeit,
  • der Bildungsarbeit,
  • dem zivilgesellschaftlichen Engagement und der Demokratieförderung auf internationaler Ebene.

Studieninhalte

Im Masterstudiengang werden

  • Zugänge zu Politik und sozialen Problemen im internationalen Vergleich vermittelt
  • Organisationen und Sozialpolitik im Vergleich diskutiert
  • die Rahmenbedingungen und Handlungsansätze Internationaler Sozialer Arbeit analysiert
  • in die Menschenrechtsarbeit, Bildungsarbeit und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements auf internationaler Ebene eingeführt und praxisorientierte Schlaglichter gesetzt
  • fachspezifische Englischkenntnisse vertieft
  • aus Praxiszusammenhängen heraus ein eigenes Forschungsprojekt eigenständig entwickelt
  • die Strukturen europäischer und internationaler Förderpolitik vermittelt
  • die Grundlagen sozialarbeiterischer Projektorganisation adressiert, einschließlich inhaltlicher, personeller und finanzieller Projektentwicklung bis zur Antragsreife und Durchführung

Mögliche Tätigkeits- / Berufsfelder

Tätigkeiten im Rahmen der Sozialen Arbeit in international arbeitenden Organisationen bzw. im Ausland arbeitenden Institutionen etwa im Arbeitsbereich der Migration und Integration, in der interkulturellen und politische Bildung, bei Entwicklungs- und Friedensdiensten, im Umgang mit Geflüchteten in Flüchtlingslagern und der Erstaufnahme, in der Entwicklungszusammenarbeit oder bei der Steuerung und Leitung von NGOs.

 

Hinweis:
Für den Master Internationale Soziale Arbeit wird keine Staatliche Anerkennung verliehen. Die Verleihung der Staatlichen Anerkennung setzt gemäß § 1 Thüringer Sozialberufe-Anerkennungsgesetz u.a. voraus, dass die Absolvent/innen des Studienganges eine mindestens 100-tägige integrierte Praxistätigkeit im Feld der Sozialen Arbeit nachweisen. Mit Verweis auf den "Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit" ist zudem ein Bachelorabschluss der Sozialen Arbeit erforderlich. Beide Voraussetzungen erfüllt der Masterabschluss nicht, so dass die Staatliche Anerkennung nicht verliehen werden kann.


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