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Die Fachexkursion im Rückblick

„Erfurt meets Cergy – Zweite französisch-deutsche Fachexkursion im September 2018“

Seit dem Jahr 2017 entwickelt sich zwischen den Hochschulstandorten Erfurt und Cergy eine lebhafte Kooperation. Initiatoren sind der französische Verkehrsökonom Professor Dr. Laurent Guihéry von der Universität Cergy-Pontoise (UCP) bei Paris und sein deutscher Kollege Professor Dr. Florian Heinitz von der Fachhochschule Erfurt.

Mit finanzieller Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken und dank der organisatorischen Vorbereitung durch die UCP fand vom 11.-18. September 2018 die zweite gemeinsame Fachexkursion im Rahmen dieser Kooperation statt. Ziel waren der Großraum Paris sowie das untere Seine-Tal. Neben den beiden Professoren nahmen vonseiten der UCP Studierende des Masterstudiengangs TTE teil. Von der FH Erfurt waren neun Studierende der Masterstudiengänge „Intelligente Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement“, „Materialfluss und Logistik“ und „Stadt- und Raumplanung“ sowie des Bachelorstudiengangs „Verkehr, Transport, Logistik“ dabei.

Für die deutschen Teilnehmer begann die Reise so richtig im ICE gen Paris - mit Blick auf die bei Tempo 318 vorbeifliegenden weitläufigen Hügel und Ebenen der Champagne. Der Ankunftstag hielt mit der Besichtigung des Binnenhafens Gennevilliers, eines der bedeutendsten intermodalen Umschlagpunkte der Agglomeration, den ersten fachlichen Programmpunkt bereit. Bei der Besichtigung des malerischen Orts Conflans-St.Honorine und der abendlichen Kreuzfahrt konnte man die Seine und Oise aus den verschiedenen Perspektiven erleben, welche schon die Impressionisten als Motive für ihre Gemälde faszinierten. Man konnte Spannendes über die geschichtlichen Hintergründe der Binnenschifffahrt erfahren und ein schwimmende Kirche betreten.

Auf dem unweit des Flusses gelegenen Campus wurde für die Studierenden ein dreitägiges Seminar am Rande des Jahreskolloquiums "La gouvernance logistique des territoires" der Verkehrsgeografischen Fachgruppe des „Comité National Français de Géographie“ (CNFG) angeboten, bei dem sie sowohl eigene Arbeiten vorstellten und mit den anwesenden Wissenschaftlern diskutierten als auch etwas Tagungsluft schnuppern konnten. Das Besichtigungsprogramm in den Nachmittags- und Abendstunden setzte ebenfalls Englisch als Arbeitssprache voraus und umfasste zum Beispiel das FedEx-Drehkreuz am Flughafen Paris-Charles de Gaulle und das Treffen mit den Verkehrsplanern des „Grand Paris Express“. Es handelt sich um ein aus sechs fahrerlosen U-Bahn-Linien bestehendes Netz im Großraum Paris, welches bis zum Jahr 2030 fertiggestellt werden soll. Im Infozentrum „La Fabrique du Métro St.Ouen“ im Norden der Stadt konnte man sich bereits einen Eindruck von den Bauarbeiten und dem Design der unterirdischen Stationen verschaffen. Bei Ile-de-France Mobilités, dem für den ÖPNV im Großraum Paris zuständigen Aufgabenträger, erfuhren die Teilnehmer von den Konzepten der nächsten Dekade. Am Wochenende konnten die in Paris passenderweise zeitgleich stattfindenden Tage des Europäischen Kulturerbes (Journées Europennes du Patrimoine) für weitere, nichtalltägliche Touren genutzt genutzt werden. In schöner Erinnerung bleibt auch das Wiedersehen mit den französischen Teilnehmern der Exkursion Berlin-Budapest-Kroatien des Vorjahres am belebten Trocadero mit Blick hinüber zum Eifelturm.

Damit waren aber erst zwei Drittel des Programms absolviert. Mit der Bahn ging es innerhalb von zwei Stunden an die Atlantikküste nach Le Havre, wo allein ein halber Tag dem Port du Havre gewidmet wurde. Dieser ist der zweitgrößte Hafen Frankreichs sowie der elftgrößte Europas. Einen weiteren Höhepunkt in Le Havre stellte das Erleben des Pont de Normandie aus nächster Nähe und mit fachkundiger Erläuterung dar. Es handelt sich um die mit 856 Metern Spannweite größte Schrägseilbrücke Europas. Die Führungen durch die Zentren von Le Havre und Rouen boten unvergessliche Eindrücke dieser höchst unterschiedlichen Städte. Wer wollte, konnte bei sommerlichem Wetter noch im Atlantik schwimmen und den sehenswerten Botanischen Garten „Les Jardins Suspendus“ durchstreifen. Den Abschiedsabend der achttägigen Reise verbrachte die inzwischen gut zusammengewachsene Gruppe im gemütlichen Küstenort Honfleur an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal.

Insgesamt wurde den Studierenden ein vielfältiges und lehrreiches Programm über alle Verkehrsträger hinweg und einiges an Freizeitspaß geboten. Die Exkursion stellte eine Ergänzung zur französisch-deutschen Lehrveranstaltung „Verkehrsmarkt Europa“ im Sommersemester 2018 an der FH Erfurt von Prof. Dr. Laurent Guihéry und Prof. Dr. Florian Heinitz dar. Die beiden Professoren sind schon mit den nächsten Schritten zum Aufbau einer akademischen Partnerschaft zwischen der UCP und der FH Erfurt befasst.

Die zugehörige Fotoserie findet sich hier.

 

 


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