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Exkursion Rhein-Ruhr 2013

Besichtigung des Betriebshofes der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn

Am 23.04.2013 wurde die Bochum Gelsenkirchener Straßenbahn AG im Rahmen der Exkursionswoche des Studiengangs Eisenbahnwesen der FH Erfurt besucht. Den Studenten sollte eine praktische Einsicht in das System Personenverkehr vor Ort vermittelt werden. Es erfolgte ein sehr informativer Vortrag durch Herrn Jürgen Haarkamp und Herrn Felix Wissner, damit wurde uns ein interesanter Einblick in die Firmenstruktur, die verschiedenen Schwerpunkte von Bus- und Straßenbahnbetrieb der BOGESTRA vermittelt.

Durch den kompletten Neubau entstand einer der modernsten Straßenbahnbetriebshöfe Deutschlands mit einer hohen Umweltfreundlichkeit. So besitzt der Betriebshof eine eigene Stromversorgung durch ein Blockheizkraftwerk, eine Foto-Voltaikanlage, sowie ein Auffangbecken für die Regenwassernutzung.

Das Unternehmen ist nicht nur mitarbeiterfreundlich, sondern zeigt sich auch zukunftsorientiert. Die BOGESTRA verfügt über ein eigenes Ausbildungszentrum. Jährlich werden im Schnitt 43 Lehrlinge u. a. als Mechatroniker und Fahrdienstleiter ausgebildet.

Fakten zum Betriebshof der BOGESTRA:

  • ehemals Stollenbetrieb (seit 1738)
  • Kohleförderung im 19. und 20. Jahrhundert
  • Bis 2002 Brachliegen des Geländes
  • Bis zum 18.05.2005 Modernisierung, Bau des Betriebshofes BOGESTRA, Engelsburger Straße
  • Kosten von 69 Mio. €, 90% durch den Bund gefördert

Besichtigung des Duisburger Hafens

Am 24.4.2013 wurde eine Hafenrundfahrt durch den Duisburger Hafen durchgeführt. Die Fahrt begann am Anleger Schwanentor, an dem sich auch ein Getreidespeicher und die Firma Lehnkering befindet.

Bei Sachtleben Chemie, bei der gerade einige Schubleichter an der Kaimauer lagen, wird Farbe hergestellt. Es folgten weitere Speicher, einst wurden hier große Mengen Getreide umgeschlagen und verarbeitet. Die Firma Plangemühle beispielsweise entlädt das Getreide der Binnenschiffe mit einer Maschine, die wie ein überdimensionaler Staubsauger funktioniert und das Getreide vom Schiff per Vakuum in die Speicher saugt. Bei der Einfahrt zu den Hafenbecken passierten wir die beiden ältesten im Duisburger Hafen sich noch in Betrieb befindenden Kräne. Sie wurden 1951 beziehungsweise 1958 in Betrieb genommen und verrichten ihren Dienst noch heute zuverlässig.

Rurtalbahn in Düren

Der Exkursionstag (25.04.2013) bei der Rurtalbahn begann mit der Abholung durch den Leiter Personenverkehr am Bahnhof Düren. Die Rurtalbahn selbst ist ein Eisenbahnverkehrs- und –infrastrukturunternehmen unter dem Dach der R.A.T.H.-Gruppe mit Beteiligung der Stadt Düren. Weitere Tochterunternehmen der R.A.T.H.-Gruppe sind in den Geschäftsfeldern Güterverkehr (Railogic, Rurtalbahn Cargo, VIAS Logistik) und Busverkehr (Rurtalbus) vertreten. Bekannteste Firmentochter der Rurtalbahn selbst ist die VIAS mit Beteiligung (50%) der Dänischen Staatsbahn und ist vor allem im Rhein-Main-Gebiet ein Mitwettbewerber von DB Regio im Schienenpersonennahverkehr.

In Düren befindet sich neben dem Unternehmenssitz der Rurtalbahn auch die Werkstatt für die Fahrzeugflotte. Sämtliche Busse, Triebwagen und Güterzuglokomotiven der Rurtalbahn werden in einer Halle untersucht und instandgehalten. Diese Kombination ist in Deutschland eine Besonderheit, da die Werkstätten normalerweise entweder auf Eisenbahnfahrzeuge oder auf Straßenfahrzeuge spezialisiert sind.

Die Werkstatt in Düren führt nicht nur die turnusmäßig vorgeschriebenen Instandhaltungsrevisionen an den Triebwagen „Regioshuttle“ und „Regiosprinter“ aus, sondern unternimmt auch die Komplettrevision dieser Fahrzeuge, die alle 6 bis max. 8 Jahre stattfinden muss. Nach dem gleichen System werden die Diesellokomotiven der Rurtalbahn Cargo in Düren instandgehalten.

Die Rurtalbahn nutzt auf der Strecke Düren – Heimbach das Betriebsverfahren „signalisierter Zugleitbetrieb mit Rückfallebene“ mit einem Stellwerk der Bauart „Sig L 90“ von der Firma SEL (heute Alcatel). Betrieblich fordern sich die Triebfahrzeugführer an den Bahnhöfen ihre Ausfahrzugstraße mittels Infrarotpistole selber an. Das örtliche Relaisstellwerk prüft, ob die angegebene Fahrstraße eingestellt werden kann. Sollte dies der Fall sein, stellt sich die Fahrstraße automatisch ohne Mitwirken des Zugleiters ein.


Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG





Hafen Duisburg


Rurtalbahn GmbH




Bildnachweise:

D. Haas, M. Dahlke, R. Glembotzky


© 2007-2015

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