University of Applied Sciences Erfurt - Transport and Communications

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Transport and Communications

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Mechatronik und Materialflusssysteme

Das Lehrgebiet „Mechatronik und Materialflusssysteme” beinhaltet die integrative Sicht auf Technikanwendungen und technikorientierte Prozesse in den klassischen Grenzen produzierender Unternehmen, wobei die maßgeblichen Relationen hierbei auf Material-, Waren- und Informationsfluß fokussiert sind. In diesem Zusammenhang werden spezielle Fragen der Produktionslogistik, Produktionsplanung und Produktionsorganisation, die unter Anwendung modernster informationstechnischer Werkzeuge und spezifischer Organisationsformen auf eine immer effizientere Synchronisation und Koordination der innerbetrieblichen Prozesse abzielen, behandelt. Dabei steht einerseits das technische Zusammenwirken von klassischen Materialflusskomponenten (Materialfluss- und Fördertechnik, Handhabungstechnik, Robotik, Lager- und Kommissioniertechnik), ihre Verkettung und Automatisierung zu Materialflusssystemen im Vordergrund. Andererseits werden korrespondierende Schwerpunkte der technischen Informatik (Informationsflusssysteme – PPS, Steuerungshierarchie und -strategie, Prozeßvisualisierung, Betriebs-, Maschinendatenerfassung etc.) vermittelt. In diesem Sinne wird auch das Querschnittsgebiet der Mechatronik, das jeweils Teilbereiche der klassischen Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik einschließt, sehr anwendungsbezogen vertreten. Ausgangspunkt sind dabei zunächst die allgemeinen Grundlagen der Mechatronik. Im weiteren werden konkrete Anwendungen in verschiedenen intelligenten, lernfähigen Systemen besprochen, bevor abschließend zweckmäßige Einsatzfälle in komplexen Materialflusssystemen thematisiert werden (angefangen von einfachen fahrerlosen Transportsystemen bis hin zu Multirobotersystemen). Zu allen Fragen der angestrebten Effizienzsteigerung von Produktionsprozessen stehen in der modernen Industrie heutiger Prägung keine bloßen Automatisierungslösungen mehr im Vordergrund. Vielmehr ist das Thema der Verkürzung von Produktdurchlaufzeiten der aktuelle Schwerpunkt. In der Planung, Bewertung und anschließenden verändernden Beeinflussung von Produktionsprozessen spielt – wie in anderen Technikbereichen auch – die Prozeßsimulation eine immer entscheidendere Rolle, da sie als Methode der Operation Research einerseits ein Instrument der Entscheidungsvorbereitung ist und andererseits die Simulationsergebnisse einen direkten Einfluß auf die Planung und Realisierung von Produktionsprozessen (und/oder Produkten) haben. Vor diesem Hintergrund bildet die Anwendung von Simulation und Prozeßsimulation in Lehre und Forschung einen weiteren Schwerpunkt. Hierbei gelangen die Simulationssysteme „Witness” und „ProModel” zur Anwendung, die auch in der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie die entsprechenden Referenzsysteme sind.

(Quelle: Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen)
(Quelle: Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen)
(Quelle: Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen)
(Quelle: Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen)

Prof. Prof. h.c. mult. Dr.-Ing. Michael H. Wagner


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