Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen

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Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen

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Wolfsburg: VW-Werk und Autostadt

Als erstes Exkursionsziel stand am Montagmittag der VW Produktionsstandort Wolfsburg an. Durch einen interessanten Kurzfilm wurden den Exkursionsteilnehmern ein Einblick in die Geschichte, die Unternehmensphilosophie und die Produktionskette gewährt. Anschließend durfte die Gruppe das Werk besichtigen und wurde im Rahmen einer Führung durch das Werk gefahren. Rund 46.000 Beschäftigte arbeiten am Standort Wolfsburg und produzieren rund 810.000 Neuwagen im Jahr. Hergestellt werden die Modelle Golf, Golf Plus, Tiguan und Touran.

Die Autostadt ist ein Auslieferungszentrum für Neuwagen, ein Museum und ein Freizeitpark der Volkswagen AG in Wolfsburg. Auf dem 28 Hektar großen Gelände befinden sich die acht Markenpavillons, ein Luxushotel, ein Museum, diverse Restaurants und das Wahrzeichen der Autostadt die beiden gläsernen Türme des Kundencenters. Die gläsernen Garagen, jede für 400 Neuwagen, sind das Herz der Fahrzeug-Auslieferung. In ihnen befördert eine patentierte Transporttechnologie die neuen Volkswagen mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde auf die Stellflächen.

Braunschweig: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, SIEMENS

Das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt beschäftigt im Institut für Verkehrssicherheit Ingenieure, Psychologen und Informatiker, diese erbringen Forschungs- und Entwicklungsleistungen für Automotive- und Bahnsysteme sowie für das Verkehrsmanagement an den Standorten Braunschweig und Berlin. Nach einer spannenden Einführung in die Forschungsbereiche des DLR´s konnten die Exkursionsteilnehmer die Bahnlabore RailSiTe und RailSET, das Versuchsfahrzeug RailDriVE, sowie das Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr besichtigen. Das RailSiTe ist das eisenbahntechnische Simulations- und Testlabor, Es ermöglicht detailgetreue technische und betriebliche Simulationen sowie Tests von Eisenbahnleit- und Sicherungssystemen. Das Labor RailSET leistet einen zentralen Beitrag zu allen Stufen eines solchen menschzentrierten Entwicklungsprozesses. Die bahnspezifische Simulationsumgebung ermöglicht eine realitätsgetreue Abbildung des Aufgabenkontextes an den Arbeitsplätzen von Triebfahrzeugführer und Fahrdienstleiter.

Das Werk für Bahnautomatisierung der Siemens AG in Braunschweig geht auf die 1873 gegründete Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co zurück. Es ist der weltweit größte Standort für Rail Automation und gehört zum Geschäftsbereich Siemens Mobility der Siemens AG. Über 2.700 Mitarbeiter entwickeln und produzieren am Standort Braunschweig Betriebsführungssysteme, Komponenten, Software und Serviceleistungen für die Überwachung, Steuerung und Disposition des schienengebundenen Nah- und Fernverkehrs. Im Rahmen einer Werksführung wurden den Teilnehmern die Abläufe, die Besonderheiten und die Hintergründe der Komponentenfertigung näher gebracht.

Hamburg: Hafen, ICE-Werk, Hamburger Hochbahn und Miniaturwunderland

Seit 1966 werden im Hamburger Hafen Container umgeschlagen, erstmalig am Burchardkai. Der Anteil der in Containern transportierten Waren wuchs in den folgenden Jahren rasant, der Stückgutumschlag in Säcken, Fässern und Kisten ging kontinuierlich zurück. Heute ist Hamburg mit seinen vier Containerterminals nach Rotterdam der zweitgrößte Containerhafen Europas und der vierzehntgrößte der Erde. Während einer Bustour, wurden das gewaltige Areal des Hafens, die neueste Generation der Containerbrücken und die computergesteuerten fahrerlosen Transportplattformen an einem der modernsten Container Terminals der Welt – Altenwerder besichtigt. Im Containerterminal Altenwerder werden die Container praktisch nur über die Kaimauer und den Straßenrand mit menschlicher Hilfe befördert, sämtliche Krane und Transportfahrzeuge des dazwischen liegenden Containerlagers werden vom Zentralrechner gesteuert.

Das Bahnbetriebswerk Hamburg Eidelstedt wurde 1922 zusammen mit dem Rangierbahnhof Eidelstedt errichtet und diente der Wartung von Güterzuglokomotiven. Im Jahre 1988 wurde es jedoch für die Instandhaltung und Wartung von ICE-Triebzügen benötigt. Heute sind im Bahnbetriebswerk sämtliche Fahrzeuge der ICE 1- und der ICE TD- Flotte, sowie alle Lokomotive der Baureihe 101 beheimatet. In der 430 Meter langen, 65 Meter breiten und beidseitig an das Gleisnetz angeschlossenen ICE-Halle können bis zu acht ICE-Vollzüge gleichzeitig gewartet werden. Durch drei Arbeitsebenen können bis 70 Mitarbeiter an einem Triebzug arbeiten. Eine in der nordwestlichen Zufahrt integrierte Radsatzdiagnoseanlage ermöglicht die Vermessung des Radprofils und des Rundlaufs bei einer Überfahrgeschwindigkeit von bis zu 5km/h, eventuelle detektierte Schäden können in der werkseigenen Unterflur-Radsatz-Drehmaschine behoben werden ohne das die Treibradsätze ausgebaut werden müssen.

Die Hamburger HOCHBAHN ist eines der größten Nahverkehrsunternehmen in Deutschland und der größte Dienstleister im Hamburger Verkehrsverbund, sie betreibt die Hamburger U-Bahn und den größten Teil des Busverkehrsnetzes und befindet sich vollständig im Eigentum der Stadt Hamburg. Im Jahr befördert sie ca. 450 Mio. Fahrgäste und beschäftigt über 4500 Mitarbeiter. Zu Beginn wurden den Exkursions-Teilnehmer die Unternehmensstruktur, die Historie, das Liniennetz, sowie der Aufgabenbereich und einige Projekte der Hamburger HOCHBAHN AG in Form von einem interessanten Vortrag näher gebracht. Außerdem wurde die Betriebszentrale besichtigt, diese ist für den gesamten Bereich des Hamburger Bus- und U-Bahn-Netzes verantwortlich.

Den Abschluss der Exkursionswoche bildete der Besuch des Miniatur Wunderlandes in der Hamburger Speicherstadt. Das MiWuLa ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, auf einer Fläche von 13000qm wurden 13 Kilometer Gleise verlegt auf denen über 900 digital gesteuerte Züge verkehren. Seit Eröffnung 2001 wurde die Anlage kontinuierlich erweitert, zu den ersten Abschnitten Knuffingen, Mitteldeutschland und Österreich kamen bisher die Erweiterung Hamburg, Amerika, Skandinavien und die Schweiz. Aufgrund des hohen Besucherandranges sind bereits die Abschnitte Italien, Frankreich und England in Planung.

Bilder: K. Stockmann, F. Feiber


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