Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen

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Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen

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Exkursion Niedersachsen/Hamburg 2018

Tag 1, Wolfsburg

Zum Beginn der Exkursion besuchten wir das Volkswagenwerk in Wolfsburg. Nach einem kurzen Film über den Volkswagen-Konzern, ging es dann mit der „offenen Golfbahn“ durch die größten Werkhallen der Welt. Die Führung begann im Presswerk, in welchem die einzelnen Teile für das spätere Auto mit enormer Kraft geformt werden. Als nächstes ging es dann zum Karosseriebau, wo die meisten Teile heute vollautomatisch durch Roboter zusammengestellt und verschweißt werden. Von dort kommt man zur Endmontage der Fahrzeuge,  bei welcher man zum Beispiel die sogenannte „Hochzeit“ des Autos miterleben kann. Bei diesem Vorgang wird der Motor mit der Karosserie vereint. Zum Schluss besuchten wir dann in den Bereich, in welchen die Autos das erste Mal von selbst fahren dürfen und zum letzten Mal alle Teile überprüft und abgenommen werden.
Im zweiten Teil des Exkursionstags waren wir in der Autostadt, welche direkt neben dem Werk liegt. Unsere Führung begann im Hauptgebäude, wo es verschiedene Möglichkeiten gab spielerisch mehr über die Automobilindustrie, aber auch über die Weltwirtschaft und die ökologischen Auswirkungen dieser, zu erfahren. Daraufhin besuchten wir den Geschichts-Pavillon, in welchem man zum Beispiel den ersten gebauten Käfer bestaunen kann. In der Autostadt hat jeder Automobilhersteller des Konzerns seinen eigenen Pavillon, in welchem sie ihr Unternehmen und ihre Produktpaletten vorstellen. Abschließend haben wir uns die Auslieferung der in Wolfsburg produzierten Autos angeschaut. Bis dahin werden die Fahrzeuge in zwei Glastürme zur Schau gestellt.

 

Tag 2, Braunschweig

Am zweiten Tag unserer Exkursion besuchten wir das Siemenswerk in Braunschweig, welches der weltweit größte Standort für Bahnautomatisierung ist. Nach einem Fachvortrag des Projektleiters zur VDE 8, machten wir einen Rundgang durch das Werk des Siemens Mobility Managements. Bereits seit 1873 wird hier geforscht, produziert, geprüft und gewartet. Wir durften uns anschauen, wie selbst die kleinsten Teilchen eines Stellwerks und der Betriebsleittechnik hier zusammengefügt werden, von mechanischer bis zu neuster Technik. Danach ging es weiter zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Einleitend wurde uns dort ein Überblick über das DLR in Braunschweig gegeben, sowie einzelne Technologiefelder vorgestellt. Seit 1936 wird hier zu den Themen Luftfahrt, Verkehr, Energie und Raumfahrt geforscht. Daraufhin durften wir uns die Bahnlabore vor Ort anschauen, wie zum Beispiel den Fahrsimulator oder das Messfahrzeug. Vieles wird hier in den praxisnahen Forschungslaboren und Simulatoren untersucht und nachempfunden. Auch die FH Erfurt hat schon im Rahmen eines Projektes einen Simulator für den Fahrdienstleiter mit entworfen, welcher jetzt in der Testphase steht.

 

Tag 3, Hamburg

Der dritte Tag der Exkursion führte uns nach Hamburg. Hier besichtigten wir als erstes den Hafenbahnhof Alte Süderelbe vom Stellwerk aus. Nach einem Vortrag zum größten Seehafen Deutschlands, in welchem wir einen ersten Überblick über den Aufbau und die Entwicklung des Hafens bekamen, hatten wir die Möglichkeit, den Fahrdienstleitern und Disponenten dieses hoch gelegenen Stellwerks über die Schulter schauen. Als Ausklang konnten wir noch einen wundervollen Ausblick über den Hafenbahnhof von der Dachterrasse aus genießen.Nächster Halt an diesem Tag war die Kattwykbrücke. Sie ist eine Hubbrücke, welcheeine Verbindung über die Süderelbe vom Hamburger Hafen Moorburg zur Kattwyk-Halbinsel für Straßen- und auch Eisenbahnverkehr schafft. Zurzeit ist eine zweite solche Hubbrücke im Bau, um die beiden Verkehrsträger räumlich zu trennen. Nach der Vorstellung dieses Projektes durften wir uns selber auf die Baustelle wagen und den Baufortschritt besichtigen. Der krönende Abschluss war die Fahrt mit dem Moorexpress durch das Teufelsmoor ab Stade. Extra für uns drehte er seine Runde an diesem Tag und erlaubte durch einige Zwischenstopps auch den bahnbegeisterten Fotografen unter uns ein Bild dieses historischen Schienenfahrzeuges in einer idyllischen Landschaft zu schießen. Außerdem konnten wir uns das Stellwerk Bremervörde und zwei interessante Brückenkonstruktionen besichtigen. So endete ein schöner Tag für uns in Osterholz-Scharmbeck.

 

Tag 4, Hannover

Am vierten Tag unserer Exkursion drehte sich alles um die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Als erstes trafen wir uns bei der ÜSTRA Verkehrsbetriebe AG im Betriebswerk an der Glocksee. Die ÜSTRA betreibt die Stadtbahn Hannover sowie das Stadtbusliniennetz in Hannover und den umliegenden Städten und Gemeinden.
Nach einem sehr informativen Vortag zur ÜSTRA, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und haben abwechselnd das Werk und die Dispositionsebene der ÜSTRA besichtigt. Besonders das hauseigene Werk der ÜSTRA war sehr beeindruckend, da nahezu alle Arbeiten und Reparaturen an den  Fahrzeugen in diesem Werk durchgeführt werden.
Außerdem durften wir uns die Stellwerke der ÜSTRA ansehen, von welchen aus alle Tunnelstationen gesteuert und mit Kameras überwacht werden.
Der zweite Besuch des Tages fand bei der Betriebszentrale der DB Netz AG des Regionalbereichs Nord statt. Hier wurden wir sehr freundlich von Herrn Pech empfangen und mit zwei Vorträgen rund um das Thema BZ und Stellwerke in der BZ begrüßt. Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Betriebszentrale Hannover, mit Besichtigung der Notfallleitstelle und des Stellwerks Hannover Hauptbahnhof. Außerdem konnten wir uns den Serverraum der BZ ansehen und einen Einblick in die komplexe Technik hinter dem System Bahn erhalten. In einer abschließenden Fragerunde trafen wir uns daraufhin noch ein letztes Mal alle, ehe die Exkursion ein Ende fand.

 

Tag 5, Schlusswort

An dieser Stelle wollen wir uns zuerst einmal bei dem Organisationsteam bedanken, durch welches diese Exkursion überhaupt erst möglich gemacht werden konnte. Außerdem geht unser besonderer Dank natürlich auch an Herrn Prof. Dr.-Ing. Michaelsen, welcher die gesamte Exkursion begleitet hat.
Insgesamt blicken wir auf eine gelungene Exkursion zurück, welche sehr informativ und interessant  war und der gesamten Gruppe sehr gut gefallen hat.

 

(Text: Claudia Fürch)


Wolfsburg




Hamburg


Stade


Hannover




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Cl. Fürch


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