Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften

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Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften

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Häufig gestellte Fragen

Anrechnung von Prüfungsleistungen

Allgemeines

Grundsätzlich können Prüfungsleistungen angerechnet werden. Dies gilt unabhängig davon, in welches Fachsemester Sie im Fall eines Wechsels an unseren Fachbereich eingestuft wurden. Die Anrechnung ist nicht fristgebunden. Sie sollten jedoch rechtzeitig vor Beginn des Anmeldezeitraums für die Klausuren einen entsprechenden Antrag stellen, um im Falle der Ablehnung noch reagieren zu können. Bitte beachten Sie auch, dass eine Anrechnung nur für solche Prüfungsleistungen erfolgen kann, die Sie noch nicht abgelegt haben bzw. einen entsprechenden Versuch unternommen haben.

An anderen Fachhochschulen abgelegte Prüfungsleistungen

Prüfungsleistungen, die an anderen Fachhochschulen in einem Fach erbracht wurden, das der gleichen Rahmenprüfungsordnung unterliegt (also in der Regel Betriebswirtschaftslehre), werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung angerechnet. Diese Anrechnung erfolgt von Amts wegen, erfordert jedoch einen Antrag (Teil I ,Teil II) . Diesem Antrag ist der letzte Notenspiegel der abgebenden Fachhochschule beizufügen, da nicht nur bestandene sondern auch nicht bestandene Prüfungsleistungen angerechnet werden. Dies ist für den Fall des Studienwechsels im Hinblick auf die maximale Anzahl der Fehlversuche zu beachten.

An Universitäten abgelegte Prüfungsleistungen

Prüfungsleistungen, die an Universitäten bzw. in anderen Studiengängen erbracht worden sind, werden nach einer Gleichwertigkeitsprüfung anerkannt bzw. angerechnet. Dies gilt auch für ausländische Universitäten.

An anderen deutschen Bildungseinrichtungen abgelegte Prüfungsleistungen

Die Anrechnung von Prüfungsleistungen von Fachschulen und Verwaltungsakademien ist nicht möglich. Prüfungsleistungen von Berufsakademien können angerechnet werden.

An ausländischen Bildungseinrichtungen abgelegte Prüfungsleistungen

Grundsätzlich ist die Anrechnung von Prüfungsleistungen – deren Gleichwertigkeit vorausgesetzt – möglich. Bei ausländischen Studierenden bestehen häufig folgende Besonderheiten: Nur die Prüfungsnachweise liegen in Übersetzung vor, einen Eindruck der Gleichwertigkeit können wir uns daraus nicht verschaffen. Eine Einsicht in Vorlesungsunterlagen oder –verzeichnisse hilft im konkreten Fall nicht weiter, da diese in deutscher oder zumindest englischer Sprache vorliegen sollten.

Nun ist es nicht zumutbar, eine Übersetzung der fraglichen Dokumente zu veranlassen. Genauso wenig werden wir die Gleichwertigkeit nur auf Grundlage vorliegender Zeugnisse und Fachbezeichnungen beurteilen können. Der Prüfungsausschuss des Fachbereichs hat daher folgenden Beschluss gefasst:

Ausländische Studierende erhalten von uns ein Vordiplom und damit die Zulassung zum Hauptstudium, nachdem Sie die im der folgenden Übersicht genannten Prüfungsleistungen erfolgreich abgelegt haben. Diese sind fachlich und zeitlich so ausgewählt, dass sie auf Ihre bisherige Ausbildung Rücksicht nehmen, gleichzeitig aber deutsche Besonderheiten berücksichtigen. Ferner liegen sie so, dass die fraglichen Veranstaltungen – auch wenn sie den Fachsemestern 1 bis 3 entstammen – in ihren ersten beiden Studiensemestern abgelegt werden können. Dieses erste Studienjahr im Grundstudium ist auch deswegen hilfreich, weil evtl. bestehende Lücken in den Deutschkenntnisse geschlossen werden können.

Die fraglichen Prüfungsleistungen betreffen die folgenden Fächer, die in den jeweils benannten Studiensemestern abgelegt werden können:

Studiensemester 1 (jeweils WS) Studiensemester 2 (jeweils SS)
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Externes Rechnungswesen
Steuerlehre Wirtschaftsrecht
Statistik Materialwirtschaft + Produktion
Personal und Unternehmensführung Makro
Marketing Kostenrechnung

Für das Ablegen der Prüfungsleistungen stehen der Regeltermin am Ende der Vorlesungszeit zur Verfügung, aber auch der sog. Splittingtermin zu Beginn der Vorlesungen des Wintersemesters.

Nach Bestehen der fraglichen Prüfungsleistungen wird das Prüfungsamt auf Antrag ein Vordiplom erstellen, in dem die o.g. Prüfungen enthalten sind. Es trägt ferner den Vermerk, dass alle weiteren Prüfungen an der abgebenden Heimathochschule erbracht wurden. Auch dieser Nachweis ist dem Antrag dann beizufügen.

Sie sind dann für das jeweils folgende Semester – bzw. bei Inanspruchnahme des Splittingtermins für das jeweils laufende Semester – für das Hauptstudium prüfungsberechtigt.

Dessen ungeachtet besteht natürlich die Möglichkeit, eine Anrechnung zu beantragen.

Sonderregelung für das Propädeutikum Buchführung

Ein Großteil der Studierenden hat eine kaufmännische Ausbildung und sollte daher mit den Grundlagen der Buchführung vertraut sein. Insofern wurde für dieses Fach eine Sonderregelung geschaffen die es erlaubt auch Leistungen aus einer vorherigen einschlägigen Ausbildung auf diese Prüfung (PP Buchführung) anzurechnen. Angerechnet werden bestandene Leistungen einer kaufmännischen Ausbildung oder einschlägiger schulischer Kurse. Dem Antrag ist das kalendarisch jüngste Zeugnis in Kopie (nicht beglaubigt) beizufügen. Es wird die jeweils vermerkte Note übernommen.

 

Vorgehensweise

Die Vorgehensweise ist wie folgt:

  1. Ausfüllen des Antrags (Teil I ,Teil II) auf Anrechnung von Prüfungsleistungen

  2. Sofern Prüfungsleistungen von Universitäten bzw. anderen Studiengängen muss eine Freizeichnung bzw. Anerkennung durch den jeweiligen Fachvertreter der FH Erfurt erfolgen.
  3. Einreichung des ausgefüllten Antrags gemeinsam mit einer Kopie des letzten Notenspiegels bzw. der Scheine oder ähnliche Nachweise beim Prüfungsausschuss.

  4. Sofern die o.g. Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt die Anrechnung durch Verbuchung der Leistungen auf Ihrem Notenspiegel. Einen gesonderten Bescheid erhalten Sie nicht. Nur im Falle der Ablehnung erhalten Sie einen ablehnenden Bescheid.
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BAföG

Die Hochschule teilt dem BAföG-Amt auf entsprechenden Vordrucken mit, ob und inwieweit die geförderten Studierenden ihr Studium planmäßig vorantreiben. Dieses Formblatt wird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unter Zuhilfenahme der aktuellen Notenspiegel ausgefüllt. Da die Prüfungsordnung den Eintritt in das Hauptstudium bzw. den Beginn der Diplomarbeit an feste Kriterien knüpft, werden diese auch zur Beurteilung der Frage herangezogen ob und inwieweit das Studium planmäßig vorangetrieben wird. Eine positive Bestätigung setzt damit voraus, dass jeweils alle bis auf 2 Prüfungsleistungen des jeweiligen Fachsemesters erfolgreich abgelegt wurde.

Eine positive Bestätigung erfolgt also für das 4. Semester dann, wenn alle für das Vordiplom erforderlichen Leistungen bis auf maximal 2 erfolgreich erbracht wurden. Vergleichbares gilt für das Hauptstudium.

Zu beachten ist, dass die im zweiten Prüfungstermin (September/Oktober) angebotenen Klausuren zum jeweiligen Wintersemester rechnen. Diese werden bei der Beurteilung, ob zum Ende des vorhergehenden Sommersemesters die erforderlichen Leistungen erbracht wurden, nicht eingerechnet.

Ein Sonderfall gilt für Studierende, die aufgrund des Praktikums nicht den Prüfungszeitraum I (Juli) nutzen konnten, sondern die erforderlichen Leistungen erst im Prüfungszeitraum II (September/Oktober) abgelegen konnten. Nach den o.g. Grundsätzen würden diese Leistungen – da ja im Wintersemester und damit regelmäßig dem 5. Fachsemester erbracht – nicht berücksichtigt werden können. In Absprache mit dem Studentenwerk haben wir nun folgende Regelung getroffen:

Nr. Sachverhalt (jeweils per
Ende 4. Fachsemester)
Vermerk auf Formblatt 5 (Antragsformular) Ergebnis
1 Studierende(r) hat per 31.08. nicht mehr als zwei Prüfungsleistungen offen - Bestätigung wird unter dem 31.08. erteilt
2 Studierende(r) hat zu Beginn des 5. Fachsemesters (im „Splittingtermin“) die erforderlichen Leistungen abgelegt.
Es handelt sich wegen Praktikum um die erste Wiederholungsprüfung
„Der Studierende hat die erforderlichen Prüfungsleistungen innerhalb des dafür vorgesehenen Prüfungszeitraums erbracht“ Bestätigung wird unter dem letzten erforderlichen Prüfungstermin erteilt (Ende September / Anfang Oktober)
3 Studierende(r) hat zu Beginn des 5. Fachsemesters (im „Splittingtermin“) die erforderlichen Leistungen abgelegt.
Er hätte bereits im Juli teilnehmen können (kein Praktikum)
„Der Studierende hat die erforderlichen Prüfungsleistungen nicht innerhalb des dafür vorgesehenen Prüfungszeitraums erbracht“ Bestätigung wird unter dem 31.08. nicht erteilt

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Splitting

Unter Splitting versteht man die Möglichkeit, Prüfungsleistungen entweder am Ende des je­weiligen Semesters oder wahlweise in einem zweiten Prüfungszeitraum zu Beginn des Folgesemesters abzulegen. Ein solcher Splittingtermin wird jeweils in der Woche vor dem Vorlesungsbeginn des Wintersemesters angeboten. Es werden mit Ausnahme der Sprachprüfungen und des Propädeutikums Systemanwendung alle Prüfungen des Grundstudiums angeboten.

Die Anmeldung erfolgt im Rahmen der allgemeinen Anmeldungen für den Prüfungstermin des Sommersemesters. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Anmeldung ein „Ummelden) von bspw. Juli auf Oktober und vice versa unzulässig ist. Auch die Wiederholung von Prüfungen, für die man im Juli angemeldet war, die man aber nicht oder nicht erfolgreich abgelegt hat, ist nicht möglich.

Dieser Splittingtermin steht nur Studierenden des Grundstudiums offen, die Wiederholungsprüfungen abzulegen haben. Es handelt sich also um keinen Regeltermin für eine erstmalig abzulegende Klausur. Auch im Freiversuch nicht bestandene Klausuren können dort geschrieben werden.

Die dort geschriebenen Klausuren werden für die Frage der Höchststudiendauer kalendarisch dem Sommersemester zugeordnet. Das Vordiplom muss nach dem fünften Studiensemester abgelegt sein; dies entspricht unter der Annahme, dass das 4. Semester wie vorgesehen als berufspraktisches Semester genutzt wurde, dem sechsten Fachsemester. Prüfungen, die in diesem Fall im Prüfungszeitraum II geschrieben werden, sind daher eigentlich Leistungen des Wintersemester – also des 7. Semesters und damit außerhalb der Zählung. Für die o.g. Zwecke werden die Leistungen jedoch dem Sommersemester zugeordnet, also dem 6. Semester.

Zu beachten sind die Hinweise zum ? BAföG.

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