Navigation überspringen
drei Frauen
  1. Sie sind hier:
  2. Karriere
  3. ›
  4. Frauen in der Wissenschaft
  5. ›
  6. Prof.in Neovesky im Gespräch

Professorin Anna Neovesky im Gespräch



Wenn Sie auf Ihren bisherigen Weg schauen, was hat Sie in die Wissenschaft geführt?
Die Möglichkeit meine unterschiedlichen Interessen und Studienfächer Geschichte und Informatik miteinander zu verbinden. Dies gelang mir mit dem Feld der Digital Humanities, über das ich schließlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in die Wissenschaft kam. 

Was begeistert Sie bis heute an Ihrer Arbeit?
Die Vielfalt der Themen und dass meine Arbeit ständig neue Fragen hervorbringt. Besonders schätze ich die Verbindung von Forschung und Lehre und damit die Möglichkeit in Seminaren mit Studierenden aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren. 

Wie würden Sie Ihr Forschungsfeld jemandem erklären, der nichts davon weiß?
Ich beschäftige mich damit, wie digitale Technologien die Erforschung und Vermittlung von Geschichte und Kultur verändern. Dabei interessiert mich besonders, wie sie verändern, wie wir mit Quellen umgehen, welche Fragen wir stellen können und wie wir zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gelangen. 

Wie verlief Ihr persönlicher Karriereweg – gab es Phasen des Zweifelns und Scheiterns/besondere Herausforderungen/Erfolge und wie sind Sie damit umgegangen?
Die größte Herausforderung war für mich, meine beiden Schwerpunkte Informatik und Geisteswissenschaften miteinander zu verbinden. Ich habe gelernt, bewusst einen Schwerpunkt zu setzen und sehe die Verbindung beider Bereiche heute als besondere Stärke meines wissenschaftlichen Profils. 

Was ist an wissenschaftlicher Arbeit oft unsichtbar für Außenstehende?
Die Bedeutung, die Zusammenarbeit für wissenschaftliches Arbeit hat.

Welche Veränderungen (im Bereich der Wissenschaft) wünschen Sie sich für zukünftige Generationen?
Klarere und längerfristige Perspektiven. Wichtig sind mehr unbefristete Stellen jenseits der Professur und Vollzeitstellen für Promovierende – Initiativen wie #IchBinHanna und PDprekär engagieren sich dafür. 

Welchen Rat würden Sie Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen geben?
Bei Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen halte ich es für wichtig, möglichst früh praktische Erfahrungen zu sammeln bspw. als studentische Assistenz in einem Forschungsprojekt, durch die Teilnahme an Tagungen oder der Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte durch Seminare und Abschlussarbeiten. 

Sind Wissenschaftler:innen an der FHE gut aufgehoben? Was macht die FHE aus Ihrer Sicht zu einem guten Arbeitsplatz?
Ja, vor allem wegen der anwendungsorientierten Forschung, Lehre und Praxis. Außerdem schätze ich die Möglichkeit, hochschulübergreifend zu arbeiten, da die Verbindung von FHE und Uni Erfurt ideale Bedingungen für Kooperationen schafft.

Kontakt

Prof. Dr. phil. Anna Neovesky

+49 361 6700 5610 anna.neovesky@fh-erfurt.de Altonaer Str. 25 | 5.2.05

Fakultät

Gebäudetechnik und Informatik

Lehrgebiet

  • Ethics and Data Protection (ED)
  • Einführung in die Informatik
  • (Digitale) Erinnerungsarbeit und Geschichtsvermittlung
  • Einführung in die Programmierung
  • Informationen und Informationssuche
  • Digitale Medien und Medienkompetenz (AWS)
  • Digitale Kompetenzen: Technologien verstehen, reflektieren, nutzen (AWS)
  • Digital Humanities – Digitalisierung und Digitale Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften
  • Software Quality Engineering & DevOps (QDD)
  • Informatik und Gesellschaft
  • Angewandte Informatik im Transportwesen
  • KI und Film
  • Programmierung mit Python

Porträtreihe "Frauen in der Wissenschaft"

Eine Initiative des Projekts PROF4FHE mit Fokus auf die Professorinnen der Fachhochschule Erfurt und deren Karrierewege.

Mehr erfahren