4,2 Millionen Euro für StarTH: Land stärkt Thüringer Hochschulgründungen
Es ist ein klares Signal an die Gründerszene: Das Land Thüringen investiert 4,2 Millionen Euro in das Hochschulgründungsnetzwerk StarTH. Den symbolischen Bescheid übergab Bildungsminister Christian Tischner heute an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, entgegengenommen von Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Universität Jena und Mitglied des StarTH-Beirats.
Acht Hochschulen, ein Ziel: Studierende, Forschende und Absolvent:innen sollen frühzeitig Unterstützung bekommen, um aus Ideen echte Projekte zu machen ob wirtschaftlich oder gesellschaftlich. "Wer in Thüringen studiert, forscht und gründet, schafft Innovationen dort, wo sie unmittelbar Wirkung entfalten können", so Marx zur Übergabe.
Warum das zählt: Hochschulausgründungen sind längst mehr als ein Nebenprojekt. Sie schaffen qualifizierte Jobs, binden Talente an den Standort und beantworten ganz nebenbei drängende Fragen zu Fachkräftemangel und demografischem Wandel. Gründungszentren und Inkubatoren werden dabei zu Experimentierräumen, in denen Prototypen entstehen und Disziplinen aufeinandertreffen.
Programme wie EXIST-Women oder Angebote im Bereich Creative Entrepreneurship zeigen: Gründungsförderung ist auch eine Frage von Chancengleichheit und Teilhabe nicht nur von Wirtschaftsförderung.
Für die FH Erfurt als eine der acht StarTH-Partnerhochschulen bedeutet die Förderung: mehr Rückenwind für die eigene Gründungsarbeit und ein starkes Netzwerk, auf das sich weiter bauen lässt.
