Navigation überspringen
  1. Sie sind hier:

FIS - Einführung des Forschungsinformationssystems der HIS eG

Grafik Forschungssegment HISinOne – RES
Grafik Forschungssegment HISinOne – RES

FIS Thüringer Hochschulen

Mit dem Beschluss vom 24.01.2024 hat die Hochschulleitung der FH Erfurt der Beschaffung des Forschungsinformationssystems (FIS) HISinOne – RES zugestimmt. Die FHE arbeitet bereits jetzt mit dem Campussegment der HIS eG und bildet sowohl den Bewerbungs- und Zulassungsprozess als auch das Studierenden-, Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement darüber ab.

Mit dem Forschungssegment HISinOne – RES (für „Research“ – dt. „Forschung“) soll nun erstmals auch ein Forschungsinformationssystem an der FHE installiert und etabliert werden. Dieses soll alle Prozesse der Forschungsverwaltung unterstützen und stellt somit eine wesentliche Erleichterung für alle forschenden und an der Forschung beteiligten Personen und Einrichtungen dar. Weitere Informationen dazu finden sich auch auf der Website der HIS eG unter HIS eG – Das Softwarehaus der Hochschulen | www.his.de.

FIS baut auf derselben Basis, dem sog. Kernsegment, wie das Campussegment auf. Das Kernsegment vereint sowohl Personal- als auch Finanzdaten und ermöglicht so die mehrfache Nutzung einmal eingegebener Daten.

HISinOne – RES bildet den Kerndatensatz Forschung (KDSF) vollständig ab und soll zukünftig zu einem Forschungsmanagementsystem weiterentwickelt werden. Der KDSF ist ein Standard für Forschungsinformationen für das deutsche Wissenschaftssystem. Er stellt ein freiwilliges Regelwerk zur Harmonisierung und Standardisierung der Forschungsberichterstattung an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen dar und wurde im Januar 2016 durch den Wissenschaftsrat zur Einführung im deutschen Wissenschaftssystem zur Anwendung empfohlen (s. hierzu auch KDSF – Kerndatensatz Forschung (kerndatensatz-forschung.de)).

Die FHE ist seit Kurzem Teil des Netzwerks der „Projektgruppe FIS Thüringer Hochschulen“, einem Zusammenschluss der Hochschulen in Thüringen, die zeitgleich an der Einführung des FIS arbeiten. Begleitet und bis 2026 auch gefördert wird das Netzwerk durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG). Federführend wird die Gruppe von der Bauhaus-Universität Weimar betreut. Regelmäßige Online- und Präsenztreffen dienen u.a. dem gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen, der gegenseitigen Unterstützung, der Schaffung von Synergien sowie der Erarbeitung von Standards für die Thüringer Hochschulen (s. dazu auch die Website der TLPK unter: FIS - Projektgruppe Forschungsinformationssystem Thüringer Hochschulen: Thüringer · Landes · Präsidenten · Konferenz (tlpk.de)).

FIS an deutschen Forschungseinrichtungen

Immer mehr Forschungseinrichtungen und Hochschulen entscheiden sich zur Einführung und Nutzung eines Forschungsinformationssystems (FIS), um ihre strategische Auskunfts- und Berichtsfähigkeit sowie ihre Außendarstellung zu verbessern. Aktuelle und frei zugängliche Informationen zur Nutzung von FIS sind für die Professionalisierung und gegenseitige Vernetzung im Forschungsinformationsmanagement zentral und verhelfen dazu, Digitalisierungsdynamiken in der Forschungsberichterstattung und -bewertung zu beobachten. Auf der untenstehenden Landkarte können Sie sehen, welche Einrichtungen bereits das FIS nutzen.