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Filmgespräch mit Mo Asumang: Die Arier

Bild der Filmemacherin Mo Asumang

Die Veranstaltung ist Teil der Autorinnenlesungsreihe „Gender und Gesellschaft“ und wird durch die Servicestelle Chancengerechtigkeit an Thüringer Hochschulen unterstützt.

Über das Filmgespräch

Im Gespräch mit der Filmemacherin Mo Asumang nähern wir uns dem Thema Rechtsextremismus über verschiedene Zugänge: Der Fokus liegt dabei auf Rassismus, Männlichkeit, Identität und Zugehörigkeit. Anhand von Filmausschnitten ihres Dokumentarfilms „Die Arier“ gibt Mo Asumang Einblicke in ihre filmische Arbeit und ihre persönlichen Begegnungen mit Menschen, die rechtsextreme Positionen vertreten. Dabei geht es um die Entstehung von Vorstellungen über „Wir“ und „die Anderen“, um gesellschaftliche Zuschreibungen und die Frage, welche Rolle Geschlecht und Männlichkeit in diesen Vorstellungen spielen. Asumang fragt, wie Dialog über gesellschaftliche Grenzen hinweg möglich ist, ohne Diskriminierung und menschenfeindliche Aussagen zu dulden.
 

Über die Filmemacherin

Mo Asumang ist Moderatorin, Filmemacherin, Schauspielerin und Antirassismus-Aktivistin. Ihre filmische Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Zu ihren Filmen gehören neben „Die Arier“ (2014) „Roots Germania“ (2007), „Road to Rainbow – Willkommen in Südafrika“ (2010), „Corona Brainstorm“ (2020) sowie die sechsteilige 3sat-Dokumentarfilmreihe „Mo Asumang trifft Andersdenkende“ (2022), in der sie sich mit Menschen auseinandersetzt, die extreme gesellschaftliche oder politische Positionen vertreten.


Hinweise zur Veranstaltung

Die Veranstaltung wird vom Service Gender und Diversity der Fachhochschule Erfurt organisiert und durch die Servicestelle Chancengerechtigkeit an Thüringer Hochschulen gefördert. Alle Hochschulangehörigen und darüber hinaus alle Interessierten sind herzlich eingeladen - der Eintritt ist frei.

Der Veranstaltungsraum ist barrierearm mit einem Aufzug erreichbar. Um eine respektvolle, diskriminierungssensible und inklusive Atmosphäre zu unterstützen, wird eine Awareness-Person während der Veranstaltung anwesend sein.