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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Das Passivhaus 2017

08.02.2018

Von: Luise Reiber, Professor Rongen

Gemeinsame Ringvorlesung von Universität und Fachhochschule Erfurt geht mit letztem Vortrag im Wintersemester zu Ende

Die Ringvorlesung von Fachhochschule und Universität Erfurt des Wintersemesters wird am 13. Februar 2018 mit dem Thema „Das Passivhaus 2017… und darüber hinaus – Entwicklungen, Tendenzen, Visionen“ abgeschlossen. Referent ist Ludwig Rongen, Professor für Baukonstruktionslehre mit Schwerpunkt Altbausanierung an der Fachrichtung Architektur der Fachhochschule Erfurt und Experte für hochenergieeffizientes Bauen, insbesondere Bauen im Passivhausstandard.
Der Vortrag beginnt 18 Uhr im Audimax der Fachhochschule Erfurt, der Eintritt ist frei.

Die verantwortlichen Politiker aller Länder haben inzwischen verstanden, dass Klima- und Umweltschutz eine globale Angelegenheit ist. Aus diesem Grund hatten sich auch China und die USA auf dem G20-Gipfel im September 2016 in Hangzhou noch dem Pariser Klimaabkommen von 2015 angeschlossen. Auch wenn Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Klimaabkommen angekündigt hat, werden die weltweiten Bemühungen um Klima- und Umweltschutz nicht nachlassen. China scheint gewillt zu sein, die Verantwortung der USA mit zu übernehmen.
Längst ist das Passivhaus der weltweit anerkannt höchste Standard im energiesparenden Bauen. Dennoch muss sich auch das Passivhaus weiterentwickeln. Neben dem energiesparenden Bauen selbst müssen auch andere wichtige ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Es darf beispielsweise nicht vernachlässigt werden, wo die guten Dämmwerte herkommen. Mit dem Vortrag wird Professor Rongen einen Status quo aber auch einen Ausblick in die Zukunft des Passivhauses geben.

Auch im Sommersemester veranstalten die Universität und Fachhochschule Erfurt wieder eine gemeinsame Ringvorlesung. Dann wird sich alles um Karl Marx drehen, dessen Geburtstag sich 2018 zum 200. Mal jährt. Was würde er wohl zu unserer krisengeschüttelten Gegenwart sagen? Die Veranstaltungsreihe nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen kritischen Überblick über die gesamte Breite des Marx‘schen Werkes mitsamt seinen vielfältigen Folgen zu wagen. Dabei sollen besonders neuere Forschungen im Vordergrund stehen, denn die internationale Marx-Forschung ist so lebendig wie schon lange nicht mehr, vermittelt über die Krisen der vergangenen Jahre. Im Mittelpunkt der Ringvorlesung stehen aber auch Themen, die man gemeinhin gar nicht mit Marx assoziiert – der Feminismus etwa, die ökologische Krise oder Befreiungsbewegungen im globalen Süden. Zu Wort kommen neben Theoretikern aus verschiedenen Disziplinen auch Praktiker und Zeitzeugen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fh-erfurt.de/ringvorlesung.

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