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Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Digitalisierung im öffentlichen Verkehr

21.01.2020

Von: Prof. Dr. Matthias Gather, Claudia Hille

Auftakt für ein europäisches Forschungsvorhaben an der Fachhochschule Erfurt

Welche Chancen, welche Risiken bietet die Digitalisierung von Bus- und Bahnangeboten für Thüringen? Unter dieser Leitfrage kamen in der vergangenen Woche Vertreter von Thüringer Verkehrsunternehmen, Mobilitätsdienstleistern, Fahrgastbeiräten sowie Ministerien und ihren nachgeordneten Behörden an der Fachhochschule Erfurt zusammen, um über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Verkehrssektor zu beraten. Im Rahmen eines vom Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt organisierten Workshops diskutierten die anwesenden Akteure, ob und wie durch digitale Anwendungen Zugangsbarrieren für die Nutzer*innen von Mobilitätsangeboten gesenkt werden können.

Hintergrund des Treffens bildet ein neues Forschungsvorhaben, welches derzeit am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt unter der Leitung von Professor Dr. Matthias Gather durchgeführt und von der Europäischen Union finanziell gefördert wird. Im Mittelpunkt des Vorhabens "PriMaaS - Prioritizing low carbon mobility services for improving accessibility of citizens" steht das derzeit viel diskutierte Konzept "Mobility as a Service (MaaS)" und damit verbundene konzeptionelle wie verkehrswissenschaftliche Fragestellungen. Das Forschungsprojekt zielt darauf, mittels sogenannten MaaS-Anwendungen die Zugänglichkeit zu Verkehrsangeboten zu verbessern und so nachhaltige Mobilität zu fördern. Dabei nimmt das Projekt insbesondere die politischen Voraussetzungen einer solchen Entwicklung in den Blick und fragt auch, wie es gelingen kann, durch MaaS neue Mobilitätsangebote einzuführen, die speziell auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen abgestimmt sind.

Neben dem Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt arbeiten neun weitere Partner aus ganz Europa an den skizzierten Forschungsthemen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 1,31 Millionen Euro und wird im Rahmen des Programms Interreg EUROPE bis zum Januar 2022 umgesetzt.

Der Workshop mit Thüringer Akteuren in der vergangenen Woche bildete den Auftakt für einen regelmäßigen Austausch zum Thema. Ziel ist es bis zum Ende der Projektlaufzeit fünf innovative Maßnahmen im Bereich "Mobility as a Service" in Thüringen umzusetzen und einen Vorschlag für einen regionalen Aktionsplan mit Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung im Verkehrsbereich an Thüringer Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleister sowie politische Entscheidungsträger*innen im Freistaat zu erarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf den Internetseiten zum Projekt.

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