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Raum mit der Blumendecke (Erfurt, Steinernes Haus)

Nahe der Erfurter Krämerbrücke liegt ein - teilweise überformter, im Kern jedoch - mittelalterlicher Komplex aus Wohn- und Handelsbauten. In einem dieser Häuser befindet sich ein - die gesamte Fläche des 1. Geschosses einnehmender - Wohnraum, dessen Raumfassungen bis in das 13. Jh. zurückreichen. Besondere Bedeutung maß man bisher vor allem der Balkendecke zu: Ihre ursprüngliche Bemalung ist in den letzten Jahren durch die FH Erfurt von Überfassungen befreit und konserviert worden. Mittels dendrochronologischer Untersuchungen lässt sich das Fälldatum der Deckenbalken auf die Zeit um 1244 festlegen. Hiermit ist die Holzdecke als die älteste gefasste in einem profanen Gebäude nördlich der Alpen komplett erhaltene anzusprechen. Archivalische Untersuchungen sowie die Tatsache, dass das Gebäude im Zentrum des mittelalterlichen jüdischen Quartiers von Erfurt steht, weisen auf ursprünglich jüdische Bewohnerschaft hin. Zur Klärung u.a. dieser Frage sowie der Frage, welche Gestaltung die - augenblicklich noch komplett überfassten - Wandflächen zur Zeit der mittelalterlichen Deckenbemalung aufwies, stellte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2015 der Erfurter FR Konservierung und Restaurierung sowie dem Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin Fördermittel für ein zweijähriges Forschungsprojekt zur Verfügung (siehe hierzu: „Ein hochmittelalterlicher jüdischer Wohn- und Handelskomplex in Erfurt und seine Raumfassung“, http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/264547474 ).

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