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„Verkehrswende – aber auf dem Land?“

Die Temperaturen der letzten Wochen machen es deutlich: der Klimawandel macht auch vor Thüringen keinen Halt. Anhaltende Hitze und vor allem die große Trockenheit zeigen, wie dringend wir Maßnahmen ergreifen müssen, um künftig CO2-Emissionen zu sparen. Eine der großen Stellschrauben ist dabei der Verkehrsbereich, der noch immer für rund ein Fünftel aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist. In einer öffentlichen Diskussionsreihe hat sich das Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit dem Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat in den vergangenen Wochen der Frage gewidmet, wie der Umstieg zu einem nachhaltigen Verkehrssystem gelingen kann, das sowohl ökologisch, sozial und ökonomisch vertretbar ist. Gerade in einem Flächenland wie Thüringen müssen dabei auch Lösungen außerhalb der großen Städte bedacht werden.

In der vierten und letzten Veranstaltung der öffentlichen Diskussionsreihe „Auf dem Weg zur Verkehrswende – Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen“ steht daher am Mittwoch, den 29. Juni, von 18:30 bis 20:00 Uhr der ländliche Raum im Fokus.
Prof. Dr. Udo Becker (TU Dresden), Thomas Mager (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg) und Pfarrer Jens Bechtloff (Evangelische Kirchengemeinde Kindelbrück) diskutieren mit Prof. Dr. Matthias Gather und Dr. Claudia Hille (beide Fachhochschule Erfurt) über die Frage, wie der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel auch in ländlichen Regionen gelingen kann und was es braucht, um die Autoabhängigkeit fernab der Stadt zu reduzieren.

Die Veranstaltung findet im Klima-Pavillon auf dem Erfurter Petersberg statt. Der Eintritt ist kostenfrei.