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Internationale Forstkooperation: Gäste aus Sopron an der FH Erfurt

Studierende des Fachbereichs Forst mit den Gästen aus Ungarn am Eingang der Zitadelle Petersberg; im Hintergrund der Erfurter Dom (Foto: René Schulz)

Vom 17. bis 21. Dezember 2025 durfte die Fachrichtung Forstwirtschaft der FH Erfurt Gäste von der ungarischen Universität Sopron willkommen heißen. Der Institutsleiter für Wildtiermanagement der forstlichen Fakultät, Prof. Dr. Ferenc Jánoska, und sein Kollege Dr. Attila Bende folgten mit sehr gut Deutsch sprechenden Studierenden der Einladung nach Erfurt, die anlässlich der Fachexkursion deutscher Studierender der FH Erfurt nach Ungarn im Jahr 2025 ausgesprochen wurde. Für die Besucher standen der fachliche Austausch, die Erlangung praxisnaher Einblicke in die deutsche Forstwirtschaft und gemeinschaftliche Aktivitäten mit den deutschen Partnern im Vordergrund. 

Zum Auftakt des Besuches wurde am Blockhaus der Fakultät LGF gegrillt; Kevin Rausch vom International Office begrüßte die Gäste. An den Folgetagen konnten Waldumbaugebiete im geschädigten Thüringer Wald der Forstämter Frauenwald und Gehren besucht werden. Neben dem Fachprogramm wurde die Beteiligung an Gesellschaftsjagden ermöglicht. Trotz teils stürmischen Wetters wurden bleibende Eindrücke vermittelt, das gemeinsame Mittagessen in einer idyllisch gelegenen Jagdhütte rundete das Geschehen ab. 

Nach den Fachprogrammen wurden die Gäste mit kulturgeschichtlichen Aspekten Thüringens vertraut gemacht; so erkundete man gemeinsam die Zitadelle Petersberg in Erfurt sowie das Fahrzeugmuseum und das international renommierte Waffenmuseum in Suhl. Den Abschluss des Tages bildete ein geselliger Abend auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

Der Samstag führte die Gruppe nach Frohburg in Sachsen, wo eine waldbauliche Exkursion zur Eichenwirtschaft in Deutschland durch eine abschließende Gesellschaftsjagd ergänzt wurde. Bereichert durch vielfältige fachliche und kulturelle Eindrücke verabschiedeten sich die Gäste am Sonntagmorgen nach einem gemeinsamen Frühstück, um die Rückreise nach Sopron anzutreten. 

Besonders erfreulich war auch der jagdliche Erfolg der ungarischen Gäste, der den Aufenthalt zusätzlich bereicherte. Organisiert und umgesetzt wurde die Exkursion größtenteils eigenständig von einem engagierten vierköpfigen Team aus Luisa Kunert, Feli Meinicke, Jonas Freigang und Daniel Lieb, denen genau wie den den Kollegen der fachlichen Praxis und der Stadt Suhl großer Dank gilt. Die Schirmherrschaft übernahm Prof. Erik Findeisen von der Fachrichtung Forstwirtschaft der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forstwirtschaft. 

Bereits für das kommende Jahr ist ein Gegenbesuch von Studierenden der forstlichen Bachelor- und Masterstudiengänge in Ungarn geplant. Ziel ist es, die internationale und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität Sopron weiter zu vertiefen und nachhaltig auszubauen.