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HOT2 - Modell- und Demonstrationsvorhaben - Hobby-Gartenbau mit torfreduzierten und torffreien Substraten auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Projektbild HOT2
Projektbild HOT2

Kurzbeschreibung

Die Umstellung von torfhaltigen auf torfreduzierte oder torffreie Produkte im Hobby-Gartenbau kann Treibhausgas-Emissionen, welche beim Abbau des Torfs, aber auch bei dessen gartenbaulicher Nutzung frei werden, reduzieren. Diese Problematik ist jedoch nicht im Bewusstsein vieler Nutzer*innen von Blumenerden. Der Gebrauch torffreier Substrate stellt die Verbaucher*innen vor Herausforderungen in der Anwendung, da die verschiedenen Ausgangsstoffe unterschiedliche physikalisch, biologischer und chemische Eigenschafften mit sich bringen. Auch an Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas sehen sich die pädagogischen Fachkräfte mit dieser Aufgabe konfrontiert. Sie sollen mit dem Thema „Torffreies Gärtnern“ vertraut gemacht werden und Lehr- und Lernmaterialien überarbeitet werden oder neu zur Verfügung gestellt bekommen. Gleichzeitig sollen für Schulen und Kitas altersgerechte, pädagogische Konzepte, die Umweltbewusstsein und nachhaltige Entwicklung fördern, entwickelt werden.  

Ziele und Vorgaben

Das Projekt HOT2 hat sich zum Ziel gesetzt den Ersatz von Torfprodukten im Hobby-Gartenbau durch torfreduzierte und torffreie Substrate auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu beschleunigen. Hierfür wird das Verhalten von Verbrauchern analysiert. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Verbrauchergruppen, unter anderem in Schulen und Kitas, abgeleitet und diese bei der Umsetzung des torffreien Gärtnerns unterstützt. 

Innovationsansatz

Wissenstransfer und Anwendungsempfehlungen für den Hobby-Gartenbau spielen bei der Wahl eines Substrats mit Torfersatzstoffen eine entscheidende Rolle, damit die Kultivierung von Pflanzen gut gelingt. Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas sind direkte Vermittler dieses Wissens und sollen das Thema „Torffreies Gärtnern“ an die Kinder weitertragen.

Aufgabenfelder

  • Teilvorhaben 1: Verbraucher-Verhalten und Wissenstransfer 

Durchgeführt von: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen)

  • Teilvorhaben 2: Nachhaltiges Gärtnern lernen - Wissenstransfer für Schulen und Kitas

Durchgeführt von: Fachhochschule Erfurt

  • Teilvorhaben 3: Nutzung torffreier Blumenerden – Alltagshandeln von Hobby-Gärtnern 

Durchgeführt von: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - Wissenschaftszentrum Straubing - Professur für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe 

  • Teilvorhaben 4: Erfolg mit torffreien Blumenerden - Praktisches Wissen für Hobby-Gärtner

Durchgeführt von: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Institut für Gartenbau 

Wissenschaftlicher Beitrag

Teilvorhaben 2:

  • Status-Quo-Analyse: Befragung der Partnerinstitutionen (Schulen und Kitas)
  • Entwicklung von Konzepten und Materialien zum torffreien Gärtnern in Bildungseinrichtungen
  • Entwicklung von Selbst-Lern-Gärten und Workshops
  • Aus- und Weiterbildung Pädagogischer Fachkräfte zum Thema „Torffreies Gärtnern“
  • Auswertung der erhobenen Daten in Bezug auf Akzeptanz und Umsetzung der Maßnahmen 

Weiteres

Eine enge Vernetzung der einzelnen Teilvorhaben führt zu einer umfassenden Verbraucheraufklärung und so zu einer Erleichterung des Umstiegs auf torfreduzierte und torffreie Substrate auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Projektpartner

  • Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
  • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - Wissenschaftszentrum Straubing - Professur für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe
  • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Institut für Gartenbau